Accademia Olearia Riserva del Produttore DOP Sardegna
Der erste Platz beim Olio Award 2013 in der Kategorie der mildfruchtigen Olivenöle ging in diesem Jahr nach Sardinien. Dort haben Giuseppe und Antonello Fois ihre Ölmühle, die sie Accademia Olearia genannt haben. Für ihr erfolgreiches Olivenöl Riserva del Produttore DOP Sardegna haben sie die Sorte Bosana verwendet, die typisch für ihre Region ist. Sie überzeugten die Jury in der Blindverkostung durch fruchtige Duftnoten von Apfel, Banane und Tomate und einem Hauch von weißen Blüten. Im Mundraum entwickeln sich Aromen von Mandeln und sich eine spät einstellende Schärfe. Das Olivenöl Riserva del Produttore DOP Sardegna empfiehlt sich herkunftsgetreu zu Fischgerichten, besonders Meerbarbe, die nur kurz in der eigenen Haut gegart wurde.

Testsieger: Riserva del Produttore DOP Sardegna
Disisa Olio extra vergine und Il Casolare Vignoli Correggiolo
Den zweiten Platz der mildfruchtigen Olivenöle beim diesjährigen Olio Award teilen sich ein sizilianisches und ein toskanisches Olivenöl. Das sizilianische Olivenöl mit dem schlichten Namen Olio extra vergine wird reinsortig aus Cerasuola-Oliven gewonnen. Es zeigt frische Noten von unreifen Mandeln und grünen Tomaten, Fenchel und einem Hauch Rosmarin. Am Gaumen lassen sich die reifen Varianten der genannten Noten erkennen sowie zarte Karamell-Aromen.

Disisa Olio extra vergine
Das toskanische Olivenöl
Corregiolo von Il Casalone Vignoli stammt aus der Hügellandschaft südlich von Florenz. Benannt ist es nach der verarbeiteten Olivensorte Correggiolo, das ihm zu intensiv frischen Noten von Kräutern, grünen Mandeln und frischem Gras verhilft. Gemacklich dominieren Töne von Artischocken und im Abgang Chilischoten. Ideal für Fleischgerichte wie Tatar und Rinderfilet.

Correggiolo von Il Casalone Vignoli
Azienda Agricola Boggiolo Olio extra vergine di oliva Toscano IGP Colline di Abrezzo BIO
Das drittplatzierte leicht fruchtige Olivenöl kommt ebenfalls aus der Toskana, genauer gesagt – wie es sein Name schon beinhaltet – aus den Colline di Abrezzo. Der Kopf und das Herz hinter diesem Olivenöl ist der englische Auswanderer Keith Richmond, der seit den 1970er Jahren sein Leben der Produktion von Olivenöl verschrieben hat. In diesem Olivenöl hat er die Sorten Leccino, Frantoio, Moraiolo und Pendolino verwendet. Es lassen sich Noten von Lorbeer, Olivenblättern, Kräutern (v.a. Minze und Basilikum) sowie fruchtige Noten von Äpfeln und Tomaten erkennen. Der Olio Award-Gewinner eignet sich bestens zur Zubereitung von Schwert- oder Thunfisch.
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1. Platz: Confini von Chiarentana di Donata Origo aus der Toskana
In diesem Jahr war die Region Toskana besonders erfolgreich: Vier der 12 Gewinner-Öle, d.h. genauer sogar vier von neun italienischen Gewinner-Olivenölen kommen aus der Toskana. Eines davon ist das Olivenöl Confini von der Ölmühle Chiarentana di Donata Origo. Die Familie di Origo nennt über 2500 Olivenbäume ihr Eigen, auf denen toskanische und umbrische Olivensorten wachsen. Aus diesen hat sie einen Blend geschaffen, der die Jury des Feinschmeckers mit den Aromen von Tomaten und Kräutern zu begeistern verstanden hat. Die geschmacklichen Noten von Artischocken, Rettich und Rucola taten ihr Übriges. Verwenden Sie dieses Olivenöl zu gratinierten Jakobsmuscheln oder Roastbeef.

Confini von Chiarentana di Donata Origo
2. Platz: Oliveto Fonte di Foiano Gran Cru und Madonna dell’Olivo Itran’s
Den zweiten Platz beim diesjährigen Olio Award in der Kategorie der mittelfruchtigen Olivenöle teilen sich ein Olivenöl aus Kampanien und eins aus der erfolgreichen Toskana.
Das toskanische Gran Cru von der Ölmühle Oliveto Fonte di Foiano überzeugte die Jury des Feinschmeckers durch die typisch toskanische Bitterkeit in Verbindung mit Aromen von grünen Mandeln, Artischocken, Rucola und frisch gemähtem Gras. Es eignet sich zur Zubereitung von bistecca alla fiorentina oder Omelett.

Oliveto Fonte di Foiano
Aus dem für seine scharfe Küche bekannten Kampanien stammt das Olivenöl Itran‘s von Madonna dell’Olivo. Es wird – wie der Name vermuten lässt – aus der Olivensorte Itrana gepresst. Wie bereits im letzen Jahr begeisterte es mit Aromen von reifen Tomaten und frisch gemähtem Gras sowie den geschmacklichen Noten von Artischocken, Rucola und Zitrusfrüchten. Zur Zubereitung von Pilzrisotto eignet es sich besonders gut.

Itran's von Madonna dell'Olivo
3. Platz: Le Tre Colonne BIO von der Azienda Agricola Le Tre Colonne
Aus Apulien stammt das drittplatzierte Olivenöl Le Tre Colonne. Salvatore Stallone ist seit 1986 im Olivenölgeschäft tätig. Er verwendet eine bio-zertifizierte Cuvée aus Coratina und Ogliarola Barese, die in Aromen von saftigen gelben Äpfeln, grünen Bananen, würzigem Salbei und Ananas resultiert. Am Gaumen lässt sich eine Bitterkeit von Walnüssen und eine eher milde Schärfe erkennen. Auch dieses Olivenöle empfiehlt sich zu bistecca alla fiorentina oder auch Entrecôte und gegrilltem Wildgeflügel.

Feinschmecker 3. Platz: Le Tre Colonne Bio
Auch den Gewinnern der Kategorie mittelfruchtiger Olivenöle gratulieren wir herzlich!
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1. Platz: Rincón de la Subbetica von Almazaras de la Subbética in Andalusien
Es können nicht nur italienische Olivenöle den Feinschmecker Olio Award gewinnen – leider. Da Spanien und Italien die meistproduzierenden Olivenöl-Länder sind, liegt es auf der Hand, dass auch aus Spanien Qualität kommt. So ging in diesem Jahr der erste Platz in der Kategorie der intensiv fruchtigen Olivenöle nach Andalusien. Das Olivenöl Rincón de la Subbetica wird zu 100% aus der typisch spanischen Olivensorte Hojiblanca gepresst. Es zeigt frische Aromen von frisch geschnittenen Kräutern, Tomaten und Äpfeln. Im Geschmack ist es anfangs weich und lieblich, entwickelt dann aber einen leicht bitteren und scharfen Ton. Das spanische Gewinner-Öl hat bereits zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, darunter bereits 2010 im Feinschmecker, im Flos Olei-Wettbewerb, Lleida Nature und Sol d’Oro.

Americo Quattrociocchis Olivastro Bio schwarzes Etikett
2. Platz: Olivastro Bio von Americo Quattrociocchi im Latium
Unser alter Bekannter Americo Quattrociocchi konnte erneut die Jury des Feinschmeckers von der Qualität seines Olivenöls Olivastro Bio überzeugen. Sie belohnt die Mühen mit dem 2. Platz in der Kategorie der intensiv fruchtigen Olivenöle, in die es dieses Olivenöl bereits 2009 mit dem 1. Platz geschafft hatte. Americo gewinnt sein bio-zertifiziertes Olivenöl aus der Sorte Itrana. Es zeigt intensive Aromen von Tomate, schwarzem Pfeffer, Minze, Salbei und Basilikum. Geschmacklich erinnert es an frisches Gemüse, Süßmandel und hat sehr ausgewogene leichte scharfe und bittere Noten. Es empfiehlt sich besonders zu Antipasti, Salaten, Suppen, Meeresfrüchten, auch gegrilltem Fisch, rotem Fleisch und mittelreifem Käse.

Feinschmecker - intensiv fruchtige Olivenöle: Sieger 2009
3. Platz: Venta del Barón und Arbequina Serie Limitada aus Spanien
Den 3. Platz bei den intensiv fruchtigen Olivenölen teilen sich in diesem Jahr zwei spanische Ölmühlen. In Andalusien liegt die Muela Olives, deren Olivenöl Venta del Barón aus den Sorten Picuda und Hojiblanca gewonnen wurde. Das Resultat sind Aromen von grüner Olive, Kräutern, Mandel und einem Hauch von Minze, die sich am Gaumen in ein sehr aromatisches Geschmackserlebnis mit einer gewissen Süße und Noten von Mandeln verwandeln.
Das zweite spanische Olivenöl ist Arbequina Serie Limitada aus der Region Kastilien-La Mancha von der Ölmühle Pagos de la Familia Marqués de Griñon. Wie der Name schon sagt, verwendete man hier die Olivensorte Arbequina. Das Olivenöl verströmt einen Duft von frisch geschnittenem Gras, frischen Kräutern, vor allem Zironenmelisse und grünen Mandeln. Geschmacklich dominieren reife Äpfel und Artischocken, den Abgang bilden scharfe Noten von weißem Pfeffer und Kresse.
Wir gratulieren allen Gewinnern!
Tags: Americo Quattrociocchi, Feinschmecker, FLOS OLEI, Itrana, Jury, Mandeln, Meeresfrüchte, Olio Award 2013, Olivastro, ölmühle
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Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr im Mai hat das Magazin DER FEINSCHMECKER die besten Olivenöle der Welt mit dem Olio Award ausgezeichnet. Für uns kaum überraschend kam die Mehrzahl der Gewinner aus Italien. Ich möchte Ihnen die italienischen Olio Award-Gewinner vorstellen:
Normalerweise gibt es in jeder Kategorie drei Gewinner, also jeweils einen 1., 2. und 3. Platz. In diesem Jahr gab es allerdings einen Punktegleichstand beim 3. Platz, den sich demzufolge zwei Olivenöle teilen. Beide kommen aus Spanien: Das eine ist Venta del Barón von Muela Olives aus Andalusien; das andere Arbequina Serie Limitada aus der Ölmühle Pagos de la Familia Marqués de Griñon in Kastilien-La Mancha. Auch der 1. Platz ging dieses Jahr an eine spanische Ölmühle, nämlich an Almazaras de la Subbética in Andalusien mit dem Olivenöl Rincón de la Subbetica.
Was uns von Gustini aber besonders freut, ist der Umstand, dass ein alter Bekannter den 2. Platz bei den intensiv fruchtigen Olivenölen gewonnen hat: Americo Quattrociocchi aus dem Latium mit seinem bereits mehrfach ausgezeichneten Olivastro Bio schwarzes Etikett.
Alle weiteren Preisträger kommen aus Italien, soviel sei hier schon einmal verraten. In der Kategorie der mittelfruchtigen Olivenöle gewann das Olivenöl Confini von Chiarentana di Donata Origo in der Toskana den ersten Platz. Den zweiten Platz teilen sich ein Olivenöl aus der Toskana und eins aus Kampanien: das toskanische Olivenöl Gran Cru aus der Ölmühle Oliveto Fonte di Foiano hatte die gleiche Punktzahl in der Blindverkostung erzielt wie Itran’s von Madonna dell’Olivo. Den dritten Platz bei den mittelfruchtigen Olivenölen erreicht schließlich Le Tre Colonne BIO von der Azienda Agr. Le Tre Colonne.
Der Trend der Doppelplatzierung setzte sich auch bei den milden Olivenölen fort. Hier teilen sich den zweiten Platz ein Olivenöl aus Sizilien und eins aus der Toskana. Das toskanische Olivenöl Correggiolo olio ev di oliva kommt aus der Ölmühle Il Casalone Vignoli und das sizilianische Disisa olio ev di oliva aus der Mühle Disisa. Relativ überraschend erreichte ein Olivenöle aus Sardinien den 1. Platz: Olio ev oliva DOP Sardegna fruttato von der Accademia Olearia. Überraschend deswegen, weil sardische Olivenöle bisher selten, wenn überhaupt, der Sprung auf das Olio Award-Siegertreppchen gelang. Der dritte Platz geht erneut in die Toskana: Das Olio ev di oliva Toscano BIO von Azienda Agr. Boggioli überzeugt die Jury des Feinschmeckers.
Wir gratulieren allen Gewinnern zur guten Ernte, vorbildlichen Verarbeitung und dem daraus folgenden Gewinn!
Lesen Sie hier im Blog Genaueres über die Gewinneröle, indem Sie den Links auf die jeweiligen Kategorien folgen!
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Ischia – eigentlich ein Urlaubsidyll
Es ging durch die Presse – Paparazzi hatten Kanzlerin Merkel während ihres Urlaubes auf Ischia aufgelauert und für Verstimmung gesorgt, um es vorsichtig auszudrücken. Vor allem der Ehemann der Kanzlerin war „not amused“ darüber, dass der Familienurlaub von den knipsenden Störenfrieden stetig unterbrochen wurde.
Eine verständliche Reaktion, denn eigentlich hatte sich Familie Merkel-Sauer Ischia wegen seiner Idylle und Abgeschiedenheit ausgesucht. Denn schließlich ist der Urlaub dazu gedacht, dem Alltag zu entfliehen. Man kann ihnen nur wünschen, dass sie auf der Insel trotzdem einige Momente der Entspannung gefunden haben.

Blick auf Ischia Porto
Ischia – Perle im Golf von Neapel
Ischia liegt im Golf von Neapel. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und unter ihr gibt es noch vulkanische Aktivitäten, wie das stellenweise Ausdringen heißen Wassers in Fumarolen beweist. Auch die zahlreichen Heilbäder der Insel nutzen die vulkanischen Aktivitäten. Dank ihnen ist die Insel seit Jahrhunderten ein beliebtes Ziel für Erholung Suchende.
Dank der fruchtbaren Vulkanerde gibt es einen großen Artenreichtum sowohl in der Flora als auch der Fauna. Landwirtschaftlich wird die Insel für den Anbau von Wein, Tomaten, Zitronen, Feigen, Granatäpfeln und Datteln genutzt. Sicherlich konnte auch die Kanzlerin die Früchte der Insel während ihres Urlaubs genießen.

Castello Aragonese
Castello Aragonese vor Ischia
Die Hauptsehenswürdigkeit von Ischia ist unumstritten das Castello Aragonese. Die Burg wurde auf einem Ischia vorgelagerten Felsen errichtet. Man erreicht sie über eine gemauerte Brücke vom Ort Borgo di Celsa. Die erste Burg auf dem Felsen wurde 474 v. Chr. errichtet. Im Laufe der Geschichte wurde der Felsen und die Burg immer wieder erobert und wechselte dadurch sehr häufig den Besitzer. Neben dem historischen Wert ist ein Besuch auch aus Naturliebe lohnenswert. Denn auf dem Felsen gibt es einen wunderbaren Garten, in dem Palmen, Olivenbäume, Oleander, Kakteen und anderen Pflanzen, in dem man nach der Besichtigung der zahlreichen Kirchen und Kerker auf der Burg verschnaufen kann.
So bietet Ischia eine ausgewogene Balance aus Kultur und Erholung abseits übervölkerter touristischer Ziele und dennoch gut erreichbar.
Tags: Geschichte, Ischia, Neapel, Olivenbaum, Urlaub
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