„Apulien" - passende Beiträge

Sombreroni Pasta

Sombreroni handgemacht

Bei unserer letzten Reise durch Italien machten wir auch in der Pastificio Marella Halt. In dieser apulischen Pasta-Manufaktur werden Sombreroni und andere Nudelformen noch handgemacht. Sombreroni sind hohle Nudeln in Form von Sombrero-Hüten. Sie werden – ähnlich wie Tortellini oder Ravioli – gefüllt. Mit Ricotta und Spinat, mit Fleisch, mit Pesto; wonach dem Genießer der Sinn steht. Mit sehr viel Geschick formen die Frauen der Familie Marella die kleinen Hüten von Hand. Durch ihre lange Übung geht das sehr schnell und sieht sehr einfach aus. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass es gar nicht so leicht ist.

Nada formt die Sombreroni

Nada formt die Sombreroni

Bunte Sombrero Nudeln

Die Sombrero Nudeln von Marella haben aber noch eine Besonderheit: Sie sind bunt. Und mit „bunt“ meine ich richtig bunt. Fünf Farben in jeder Nudeln; das muss erstmal ein anderer Nudelhersteller nachmachen. Oder besser doch nicht, denn dann verliert Marella sein Markenzeichen. Für die bunten Sombrero Nudeln verwendet der Familienbetrieb selbstverständlich nur pflanzliche Farbstoffe, bis auf das Schwarz, das aus Sepia-Tinte hergestellt wird. Paprika, Kurkuma, rote Beete und Spinat bilden die Grundlage für die bunten Streifen der Sombrero Nudeln.

Vor Ort bei Marella

Vor Ort bei Marella

Sombrero Hüte von Marella aus Apulien

Dass der Familienbetrieb Marella ausgerechnet in Apulien angesiedelt und erfolgreich ist, kommt nicht von ungefähr. Bereits in der Antike galt Apulien als Kornkammer, denn Getreide gedeiht in dieser Region besonders gut. Der gute italienische Hartweizen wird auch von Marella für ihre Nudeln verwendet. Ob Sombrero-Hüte, Korallen, Farfalle oder die vielen weiteren Pastaformen: Hartweizen gehört für Marella hinein und die bunten Farben dürfen nicht fehlen. Dann ist die Marella-Kreation aus Apulien perfekt.

Sombreroni

Sombreroni

Neue bunte Nudelformen von Marella im Sortiment

Die Pastamanufaktur Marella in Apulien gehört schon zu unserem festen Zuliefererstamm. Jetzt hat der Familienbetrieb einige neue und sehr bunte Nudelkreationen auf den Markt gebracht.

Herznudeln von Marella - mit einem Hauch Chili

Herznudeln von Marella - mit einem Hauch Chili

Die Pastamanufaktur Marella

In der Provinz Bari in Apulien ist die Manufaktur Marella zu Hause. Apulien wird auch die „Kornkammer Italiens“ genannt, weil hier viel Getreide angebaut wird. Besonders der Hartweizen ist bedeutend, weil aus ihm Pasta zubereitet wird. Im Fall von Marella ist es das gleiche Mehl, das für das berühmte Brot aus Altamura DOP verwendet wird.

Bei Marella wird für den Pastateig aus dem feinen Hartweizenmehl nur frisches Wasser verwendet. Für die bunten Nudeln kommen allerdings natürliche Farbstoffe hinzu. Diese gewinnt Marella aus getrocknetem Gemüse, das pulverisiert zum Pastateig gegeben wird.

Sombrerini - kleine, bunte Hüte aus Pastateig

Sombrerini - kleine, bunte Hüte aus Pastateig

Die neuen Pastasorten von Marella

Die neuen Pastasorten von Marella werden vermutlich besonders Kinderaugen zum Strahlen bringen. Mal davon abgesehen, dass für die meisten Kinder Nudeln zu den Lieblingsgerichten zählt, werden Sie mit den bunten Nudeln von Marella besonders punkten.
Die beliebte Schmetterlingsform Farfalle hat Marella in mehreren Farbkombinationen zu uns gesandt: die fünffarbigen Farfalline Arcobaleno, dreifarbige Farfalle Italia und die zweifarbigen Farfalle Vicenza, Farfalle Fiorentina sowie Farfalle Zebra. Eine außergewöhnliche Form haben die Nudeln Sombrerini und die etwas größeren Sombreroni, die Hüten nachempfunden sind. Besonders gut für einen bunten Nudelsalat eignen sich die Nudeln Coralli. Wer die ganze Vielfalt der Marella-Nudeln sehen und schmecken möchte, dem empfehle ich die Mix-Packung Monnezza Pasta Mista.

Guten Appetit wünscht Gustini!

Die Trulli in Apulien

Trulli – Rundhäuser in Apulien

Wer uns bei Facebook folgt, konnte heute lesen, dass wir die letzte Nacht in einem Trullo in Alberobello (Apulien) übernachtet haben. Unten können Sie ein Bild sehen, wie so ein Trullo aussieht, denn wer so etwas noch nie gesehen hat, wird sich unter dem lustigen Namen nichts vorstellen können. Die Häuser mit dem runden Grundriss (wird wohl auch tholos genannt) kommen in Italien vor allem in Apulien vor. Sie werden ohne Mörtel errichtet, indem die Steine ganz dicht übereinander und ineinander geschichtet werden. Dank der sehr dicken Wände ist es im Sommer im Innern – wie ich ja nun selbst bestätigen kann – angenehm kühl. Im Winter heizt ein Kamin die Hütte und die Wärme wird im Innern gespeichert.

Trulli in Alberobello

Trulli in Alberobello

Geschichte der Trulli

Woher genau die Trulli stammen, weiß man heute nicht mit Sicherheit zu sagen. Es gibt die Vermutung, dass die ersten in der Türkei erbaut wurden.
Die Trulli sind keine Wohnhäuser in dem Sinn, dass sie nicht in der Siedlung standen, sondern im Feld. So boten sie den Feldarbeitern während den Pausen oder bei Unwettern Schutz. Auch religiöse Einsiedler errichteten sich solche Trulli in der Einöde. Wenn weitere Mönche sich dazu gesellten und weitere Trulli errichteten, konnte ein Kloster entstehen. In einigen Orten, so auch in Alberobello, wo wir übernachtet haben, sind die in Reihe angeordneten Trulli mit Mauern verbunden und bilden so Häuser mit mehreren Räumen.
Die Gegend um Alberobello war bis ins 17. Jahrhundert ein Waldgebiet. Der Name leitet sich von arbore bello ab, was „schöner Wald“ bedeutet. Erst auf einer Karte von 1808 kann man inmitten des Waldes eine Siedlung erkennen, die sehr dem heutigen Plan der Siedlung ähnelt. Im 20. Jahrhundert wurden die Trulli als Arme-Leute-Häuser in Alberobello nach und nach verlassen. Für den Tourismus wurden sie Ende des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt und restauriert, wobei die Restaurierung strengen Regeln unterworfen ist, weil sie zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Trulli in Deutschland

Auch in Deutschland gibt es trulli-ähnliche Häuser zu entdecken. In den Weinbergen in Rheinhessen gibt es solche Rundbauten, die den Arbeitern in den Weinbergen im 18. Jahrhundert als Schutz dienten. Allerdings nennt sie der Volksmund nicht Trulli, sondern Wingertsheisje (also Weingartenhäuschen) oder s weis Heisje („das weiße Häuschen“), da sie zum Schutz vor der Sonne weiß getüncht sind. Die Ähnlichkeit zu den apulischen Bauten muss nicht verwundern, wenn man weiß, dass apulische Gastarbeiter (im 18. Jahrhundert!) diese Hütten nach dem Vorbild ihrer Heimat errichteten. Das bekannteste Wingertsheisje steht in Flonheim, andere in Monsheim-Kriegsheim, Flörsheim-Dalsheim, Wachenheim und Worms-Pfeddersheim).

Pastificio Marella Apulien

Die Pastificio Marella

Die Pastificio Marella entdeckten wir in Apulien. Diese langgestreckte Region im Süden Italiens ist seit der Antike als „Kornkammer Italiens“ bekannt. Kein Wunder, dass es in dieser Region so viele Pastahersteller gibt. Der Familienbetrieb Pastificio Marella ist einer dieser zahlreichen Produzenten. Da gibt es viel Konkurrenz, die aber bekanntermaßen das Geschäft belebt. Im Fall der Pastificio Marella spiegelt sich diese Belebung in den außergewöhnlichen Nudelformen (z.B. Sombreroni und Coralli) und in der Vielfarbigkeit der Pasta wider.

Sombreroni von Marella aus Apulien

Sombreroni von Marella aus Apulien

Marella Pasta aus Apulien

Für ihre Pasta verwendet die Pastificio Marella nur das beste Hartweizenmehl (Durum) aus der Region. Für die Farben nutzen sie die Farbstoffe der Natur: Spinat für Grün, Peperoni für Rot, rote Beete für Dunkelrot, Kurkuma für Gelb und Sepia-Tinte für Schwarz. Für viele Nudelformen verwenden sie alle Farben, aber es gibt auch zweifarbige Kreationen aus Apulien: So beispielsweise die Zebra-Farfalle oder die Farfalle Fiorentina in den Wappenfarben der Stadt Florenz. So viel Farbigkeit erwartet man nicht in einer Manufaktur für Pasta.

Handgemachte Pasta aus Apulien

Handgemachte Pasta aus Apulien

Marella bunte Pasta Spezialitäten von Hand gemacht

Neben den außergewöhnlichen Formen und Farben setzt Marella auf eine weitere Besonderheit, die sie von der Konkurrenz unterscheidet: Die bunte Pasta wird noch heute von Hand gemacht. . Davon konnten wir uns vor Ort überzeugen. Mit flinken Fingern formen die Frauen von Marella die Pasta-Spezialitäten. Es sieht ganz leicht aus, wie sie in Sekundenschnelle die Sombrero-Hüte formen. Da musste ich mangels Übung einfach scheitern, wie ich schnell feststellen konnte. Mit mir als Arbeiter würde sich die Manufaktur nicht rentieren, aber jemand muss die Pasta ja auch verkaufen. Und das wäre dann ich.

Italienische Weine Testsieger in der Weinwirtschaft

Der Weintest der Weinwirtschaft

Jedes Jahr testet eine Fachjury des Magazins Weinwirtschaft unzählige Weine aus aller Welt und kürt die besten 100. Voraussetzungen für die Teilnahme sind, dass 2010 mindestens 10.000 Flaschen des Weines auf dem deutschen Markt abgesetzt wurden, der Preis über 3 € liegt (um eine Mindestqualität zu gewährleisten) sowie der Wein eine Geschichte und ein Profil aufzuweisen hat.

Es werden Weine berücksichtigt, die im Lebensmittelhandel, in Weinfachgeschäften und in Restaurants angeboten werden. Dabei waren in diesem Jahr knapp ein Viertel der Weine im Lebensmittelhandel erhältlich.

Sieger: Torrevento Vigna Pedale

Sieger: Torrevento Vigna Pedale

Testsieger Torrevento Vigna Pedale Castel del Monte Rosso Riserva 2006

Sowohl in den Kategorien „Rotwein 2010“ als auch in der Auswahl italienischer Rotweine konnte sich der 2006er Torrevento Vigna Pedale durchsetzen. Dabei setzte sich der apulische Wein in der italienischen Gruppe gegen zwei Toskaner durch, die außerdem sogar Stammplätze in den Top-Weinen der Weinwirtschaft belegen. Die verwendete Rebsorte, ebenfalls ein Außenseiter neben Sangiovese & Co ist Nero di Troia. Die Weinbeeren wurden 2006 zwischen Ende Oktober und Anfang November gelesen. Der Torrevento Vigna Pedale reifte acht Monate im Stahltank und durfte anschließend 12 Monate lang eine Reifung im Eichenfass genießen.

Poggio della Faine

Poggio della Faine

Zweitplatzierter der italienischen Weine: Poggio della Faine

Auf den zweiten Platz schaffte und wieder einmal unter die Top 10 schaffte es der Poggio della Faine aus der Toskana. Dieser Rotwein ist bei unseren Kunden derart beliebt, dass wir ihn nur im Dreierpack anbieten, denn mit einer Flasche möchte sich keiner begnügen. Für diesen Wein wurden die typisch toskanischen Rebsorten Sangiovese und Sauvignon verarbeitet. Sie geben dem Wein seine purpurne Farbe und das vanillige Aroma.
Diese beiden IGT-Weine beweisen, dass es nicht immer der DOC-Status ist, der über Qualität entscheidet.

Andere Testsieger-Weine finden Sie hier in unserem Sortiment.