„Bruschetta" - passende Beiträge

Rezept zur Pilz- und Abgrillsaison: Bruschetta mit Pilzen

Bruschetta – rustikaler Appetithappen aus Italien

Bruschetta (Aussprache: brus-ketta), das sind die getoasteten Weißbrotscheiben, die meist mit gewürfelten Tomaten belegt sind und die eigentlich jeder vom italienischen Restaurant kennt. Denn in guten Restaurants werden sie als Antipasti gereicht.

Bruschetta ist ein mittelitalienisches Rezept. Die getoasteten Brotscheiben werden mit Knoblauch eingerieben und dann meistens mit Tomaten belegt. Aber auch Bohnen oder wie in diesem Fall Champignons bilden einen köstlichen Belag für Bruschetta. Selbstverständlich dürfen Salz und Pfeffer sowie Olivenöl nicht fehlen.

Als Grundlage eignet sich in Scheiben geschnittenes Ciabatta, aber man kann auch schon bereits geschnittenes Brot kaufen.

Übrigens hat sich die Bedeutung des Wortes „Bruschetta“ dahingehend geändert, dass auch nur der Belag so bezeichnet wird statt des gesamten Rezeptes.

Bruschetta mit Tomaten und Basilikum

Bruschetta mit Tomaten und Basilikum

Zutaten für Bruschetta mit Pilzen

+ 1 kleine gelbe Paprikaschote
+ 200 g Champignons
+ 50 g Speck, z.B. Südtiroler Speck
+ 1 Bund Petersilie
+ 4 EL Olivenöl
+ Salz und Pfeffer
+ 4 Scheiben italienisches Weißbrot, z.B. Pane da Bruschetta
+ 4 Knoblauchzehen
+ Pecorino, nach Belieben gerieben oder geraspelt

Bruschetta mit Pilzen

Bruschetta mit Pilzen

Zubereitung des Rezeptes für Bruschetta mit Pilzen

Die Paprikaschote waschen, halbieren, Trennwände und Kerne entfernen und die Schote in kleine Würfel schneiden. Die Stielenden der Pilze entfernen, die Pilze sauber abreiben und in feine Scheiben schneiden. Den Speck würfeln. Die Petersilie waschen, von den Stielen trennen und klein hacken.

In einer Pfanne 2 EL Öl heiß werden lassen. Speck, Pilze und Paprika darin bei starker Hitze unter Rühren 3-4 Minuten braten. Die Petersilie dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Brotscheiben halbieren und im Toaster oder im Backofen auf höchster Stufe etwa 4 Minuten rösten. Die Knoblauchzehen halbieren und auf dem getoasteten Brot verreiben. Die Pilzmischung mit dem restlichen Öl verrühren und auf den Broten verteilen. Am Schluss den Pecorino darüber geben und servieren.

Antipasti aus dem Piemont

Antipasti aus dem Piemont – viel mehr als nur eine Vorspeise

Morgenstimmung im Piemont

Morgenstimmung im Piemont

Zwar stimmt es, dass das italienische Wort Antipasti zu deutsch „Vorspeise“ bedeutet, aber mit dieser schnöden Übersetzung ist noch nichts über die reichhaltige Kultur der italienischen Häppchen gesagt. In ihrem schier unglaublichen Variantenreichtum ist es durchaus möglich, dass es mehrere tausend Antipasti gibt, wie man immer mal wieder hört. Je nach italienischer Region gibt es durchaus Unterschiede in der Antipasti-Tradition. Allein schon wegen der vielen unterschiedlichen Olivensorten, zu denen z.B. grüne Riesenoliven gehören, bieten eine große Abwechslung Olivenschälchen. Sehr köstlich sind auch in Salzlake eingelegte Oliven – egal ob grün oder schwarz.

Auch Bruschette sind Antipasti

Weinberge im Piemont

Weinberge im Piemont

Bruschetta, eigentlich nichts Anderes als geröstetes Ciabatta-Brot, das mit Knoblauch eingerieben wurde, gehört ebenfalls zu den variantenreichen Vertretern der Antipasti, nicht nur aus dem Piemont. Das geröstete Brot lässt sich mit mancherlei Leckereien belegen – Gemüse, Käse, Prosciutto… Basis ist aber oft eine Tomatenzubereitung, weshalb sich der Name Bruschetta auch für diese eingebürgert hat. Es gibt sie einfach aus sonnengereiften Tomaten oder schon verfeinert mit köstlichen Oliven. Darauf können Sie gegrillte Zucchinischeiben legen oder milden Parmaschinken oder die Bruschette mit Käse bestreuen und noch einmal kurz erhitzen, damit der Käse zerläuft. Da kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Lassen Sie sich von unserem Angebot an Antipasti inspirieren und lesen Sie hier das Rezept für Bruschetta.