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Rezept: Ossobuco

Ein kräftigendes Gericht für kalte Wintertage ist Ossobuco. Wörtlich übersetzt heißt dieses traditionelle Mailänder Gericht „Knochen mit Loch“. Es wird zu Mailänder Risotto serviert, aber Sie können auch Kartoffeln dazu reichen. Eine besondere Zutat dabei ist Gremolata, eine fein gehackte Mischung aus Petersilie, Rosmarin (, Knoblauch) und Zitronenschalen, die entweder in den letzten 10 Minuten des Garvorganges mitgekocht oder erst auf dem Teller über das Fleisch gestreut wird.

Zutaten für 4 Personen:

    Für die Gremolata:
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • Rosmarin
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 3 Knoblauchzehen
Ossobuco mit Aceto Balsamico garniert

Ossobuco mit Aceto Balsamico garniert

Zubereitung von Ossobuco

Das Kalbfleisch waschen, trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und im Mehl wenden. Das Gemüse putzen, waschen und fein würfeln.

Das Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Darin die Fleischscheiben von beiden Seiten goldbraun braten. Die Gemüsewürfel hinzufügen und leicht andünsten. Die Tomaten (wenn aus der Dose mit Saft), die Fleischbrühe und den Weißwein hinzufügen.

Das Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Darin die Fleischscheiben von beiden Seiten goldbraun braten. Die Gemüsewürfel hinzufügen und leicht andünsten. Die Tomaten (wenn aus der Dose mit Saft), die Fleischbrühe und den Weißwein hinzufügen.

Gremolata:
Die Schale der Zitronen fein abreiben. Die Petersilie und den Rosmarin hacken, die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Alles vermischen.

Guten Appetit wünscht Gustini!

Rezept: Pasta alla Norma

Pasta alla Norma ist ein typisches sizilianisches Gericht. Meist wird es mit Spaghetti zubereitet, aber auch Penne und Penne rigate finden Verwendung. Benannt ist es nach der Oper Norma von Vincenzo Bellini, aber wie genau der Name der Oper im 19. Jahrhundert auf das Gericht übergegangen ist, kann heute keiner mit Bestimmtheit sagen.

Den Farben des Gerichtes wird ein symbolischer Wert zugeschrieben: Zum Einen sollen das Schwarz der Auberginen und das Weiß des Ricotta Salata (ein sizilianischer Käse) für den Vulkan Ätna und seinen schneebedeckten Gipfel stehen, zum Anderen wird die italienische Trikolore im Grün des Basilikums, dem Rot der Tomaten und dem Weiß des Ricotta Salatas widergespiegelt.

Pasta alla Norma

Pasta alla Norma

Die Zutaten für Pasta alla Norma

Die Zutaten haben zwar oben schon Erwähnung gefunden, aber der Übersicht halber seien sie hier noch einmal genannt (für 4 Personen):

Die Zubereitung von Pasta alla Norma

Für die Sauce die Auberginen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in einem Sieb mit etwas Salz aufschichten. Für eine Stunde mit einem Gewicht obenauf ruhen lassen, so dass Flüssigkeit nach unten austropfen kann.

Den Knoblauch in einer Pfanne mit nativem Olivenöl extra braun anbraten. Dann die Tomaten hinzufügen und etwas Basilikum sowie etwas Salz dazu geben und 15 min kochen.

Die Auberginen mit etwas Olivenöl in einer zweiten Pfanne anbraten und das überschüssige Öl mit Küchenpapier abwischen. Vier Scheiben für die Garnitur beiseite legen und die übrigen in Streifen schneiden und in den Topf mit der Tomatensauce geben.

Anschließend die Nudeln wie auf der Packung beschrieben kochen, abtropfen lassen und für ein paar Sekunden zu der Sauce geben.

Die Nudeln auf den Tellern anrichten, jeweils eine Auberginenscheibe oben darauf legen und mit Ricotta bestreuen.

Dazu empfehle ich einen jungen Weißwein, z.B. einen Chardonnay.

GUTEN APPETIT!

Italienisches Weihnachtsgebäck: Pinienkernbällchen

Eigentlich waren als nächstes Rezept Ricciarelli geplant, da die aber fast die gleichen Zutaten wie Amarettini haben, musste eine Alternative her. Fündig wurde ich bei Pinienkern-Bällchen. Fast alle Zutaten gibt es bei Gustini zu bestellen. Die anderen hat man meist eh im Haus. Die Pinienkern-Bällchen machen unsere Reihe aus italienischem Gebäck-Dreierlei komplett.

Zutaten für italienische Pinienkern-Bällchen:

Fertig gebacken sehen sie sooo lecker aus!

Fertig gebacken sehen sie sooo lecker aus!

Rezept für Pinienkern-Bällchen

Die getrockneten Apfelscheiben in sehr kleine Würfel schneiden. Wirklich sehr, sehr klein, da sie sich sonst später schwer in den Teig kneten lassen.

Das Mehl, Trockenhefe und Salz in eine Schüssel geben. Olivenöl und Sherry zugeben und vermengen. Anschließend Zucker, gewürfelte Apfelstückchen und Pinienkerne unterkneten. Bei Bedarf mit etwas Apfelsaft/ Sherry den Teig geschmeidig halten. (Den Teig, nicht den Bäcker!)

Den Backofen auf 160°C (Umluft 140°C, Gasherd Stufe 2) vorheizen.

Aus dem Teig walnussgroße Stücke zu Kugeln formen (am besten mit zwei Löffeln, da der Teig sehr klebrig wird) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Nun die Pinienkernkugeln 15-20 Minuten hellbraun und knusprig backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker betreuen.