Die ersten beiden Spiele
Wir deutschen Fußballköche hatten den Vorteil, dass wir dem ersten Spiel zuschauen konnten und uns die Taktiken der zukünftigen Gegner zu Gemüte führen konnten. Genützt hat uns das zwar letztendlich wenig, aber das wussten wir zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht. Es spielten zunächst die Mannschaften des Weingutes Russiz Superiore gegen die der italienischen Spitzenköche. Der Gastgeber Russiz Superiore unterlag leider mit 2:3. Danach durften wir Fußballköche gegen die unterlegenen Gastgeber spielen und gewannen souverän.

das italienische Team Nazionale Ristoranti

Das italienische Team Russiz Superiore

Das Team der Fußballköche
Die Entscheidung
Das dritte Spiel sah dann uns Fußballköche und die italienischen Spitzenköche auf dem Rasen. Zunächst gingen die Italiener durch Elfmeter in Führung (die waren ja auch etwas ausgeruhter…), aber eine Minute vor Ende der Spielzeit gelang uns der Ausgleichstreffer. Ich bin schon etwas stolz sagen zu können, dass ich die Vorlage dafür geliefert habe. Mein Pass zu Stephan Köpfer wurde sauber in ein Tor verwandelt. Das bedeutete Elfmeterschießen. Und das gewannen dann leider die Nazionale ristoranti mit 3:1. Aber es war ja ein Freundschaftsspiel und daher waren wir ihnen nicht böse.

Stephan Köpfer am Ball

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel...

Pokalübergabe
Die dritte Halbzeit
Traditionell wird zur dritten Halbzeit geschlemmt und genossen, bis man dem Platzen nahe ist. Irgendwie müssen die verlorenen Kalorien vom Fußballspiel schließlich ausgeglichen werden. Roberto Felluga, der Besitzer des Weingutes Russiz Superiore, hatte uns auf sein Anwesen eingeladen, dass sehr hübsch in den Hügeln des Friaul liegt. In diesem wunderbaren Ambiente genossen wir die Speisen, die selbstverständlich von Felluga-Weinen begleitet wurden. Als besonderes Schmankerl der Saison wurde Trüffel serviert. Beim Essen gab es viel zu erzählen, denn wir hatten unsere „Gegner“, die Nazionale ristoranti schon seit einigen Monaten nicht mehr gesehen. Alles in allem war es ein gelungener Tag und Abend.

Die lebende Legende Bruno Pizzul

Unser Trainer Ricardo Ricci übersetzt für Marco Felluga
Fotos: Redaktionsbüro MHR
