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	<title>italienische Spezialitäten Blog&#187; Das Festival des Pecorino-Käses in Moliterno &#8211; italienische Spezialitäten Blog</title>
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	<description>Gustini - italienische Spezialitäten direkt vom Bauern auf Ihren Tisch</description>
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		<title>Das Festival des Pecorino-K&#228;ses in Moliterno</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 11:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann wird das Fest gefeiert und warum?
Jedes Jahr am ersten Sonntag im August wird in Moliterno in der Region Basilicata ein Festival zu Ehren des Pecorinos gefeiert. Die kleine Stadt wurde im Mittelalter errichtet, nachdem eine vorherige Siedlung namens Grumentum von den Sarazenen zerst&#246;rt worden war. Seit dem August 1982 wird dieses Fest begangen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wann wird das Fest gefeiert und warum?</h3>
<p>Jedes Jahr am ersten Sonntag im August wird in <strong>Moliterno</strong> in der Region Basilicata ein Festival zu Ehren des <strong>Pecorinos</strong> gefeiert. Die kleine Stadt wurde im Mittelalter errichtet, nachdem eine vorherige Siedlung namens Grumentum von den Sarazenen zerst&#246;rt worden war. Seit dem August 1982 wird dieses Fest begangen, um den Ort als historischen Platz der K&#228;seproduktion zu feiern. Der Name Moliterno leite sich von <em>mulcternum</em> ab, was „Ort, wo Milch verarbeitet wird“ bedeutet. Im Mittelalter sollen die wenigen Bewohner, die am Fu&#223;e der Burg wohnten, ausschlie&#223;lich von der Weide- und Milchwirtschaft gelebt haben.<br />
<div id="attachment_2766" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2010/08/pecorino-trueffel.jpg" alt="Pecorino mit Tr&#252;ffeln verfeinert" title="pecorino trueffel" width="400" height="400" class="size-full wp-image-2766" /><p class="wp-caption-text">Pecorino mit Tr&#252;ffeln verfeinert</p></div></p>
<h3>Warum ist Moliterno bekannt f&#252;r seinen Pecorino-K&#228;se?</h3>
<p>Nachdem die mittelalterlichen Milchbauern haupts&#228;chlich f&#252;r den Eigenbedarf und die Bewohner der Burg ihren K&#228;se produzierten, wurde um 1700 die Technik weiter entwickelt und auch &#252;ber die Ortsgrenzen hinaus der Pecorino gehandelt. Das kalte und nasse Klima der Gegend um <strong>Moliterno</strong> trieb viele Einwohner zur Emigration. So blieb viel Platz f&#252;r die Ziegen und Schafe, die weniger anspruchsvoll waren. In Lagerh&#228;usern mit Rundb&#246;gen wurde der <strong>Pecorino-K&#228;se</strong> gelagert und mit Salz behandelt. Dort reift er auch, bis er f&#252;r den internationalen Verkauf bis nach Amerika verpackt wird.<br />
<div id="attachment_2768" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2010/08/basilicata-struffoli.jpg" alt="Struffoli, eine Weihnachtsspezialit&#228;t aus Basilikata" title="basilicata-struffoli" width="400" height="284" class="size-full wp-image-2768" /><p class="wp-caption-text">Struffoli, eine Weihnachtsspezialit&#228;t aus Basilikata</p></div></p>
<h3>Was geschieht bei Festival und was hat Moliterno noch zu bieten?</h3>
<p>W&#228;hrend des <strong>Pecorino-Festivals</strong> in <strong>Moliterno</strong> sind an den Stra&#223;enr&#228;ndern St&#228;nde aufgebaut, wo Besucher und K&#228;sefans den frischen Pecorino kosten und kaufen k&#246;nnen. Auch F&#252;hrungen durch die Produktionsanlagen werden f&#252;r interessierte Besucher angeboten. Der Aufenthalt in Moliterno bietet au&#223;erdem die Gelegenheit, die Burgruine &#252;ber der Stadt zu besichtigen. Schon am 4. August findet au&#223;erdem das Fest des Ortsheiligen S. Domenico statt. Kulinarisch kommt man in Moliterno auch voll auf seine Kosten, denn die Stadt hat eine ausgewogene K&#252;che zwischen traditionell b&#228;uerlichen Rezepten und Neuheiten. Bekannte Gerichte sind Ferricelli, handgemachte Fussili, Trisciddi (handgefertigte Teigtaschen mit Sauce) und La Pastorale, ein Lammgericht mit Tomaten, Kartoffeln, Salz und Pfeffer. Auch Schnecken geh&#246;ren in Moliterno auf die traditionelle Speisekarte.</p>
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		<title>Pecorino – der Schafsk&#228;se aus Italien</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 07:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Name und Geschichte des Pecorino
Der Name des Pecorino leitet sich vom italienischen Wort pecora f&#252;r &#34;Schaf&#34; ab, er ist also ein kleiner Schafsk&#228;se. Heute gibt es allerdings auch billigere Nachbildungen, denen Kuh- oder Ziegenmilch beigemischt ist. Der Pecorino kann auf eine der l&#228;ngsten Geschichten in der italienischen K&#228;sewelt zur&#252;ckblicken. W&#228;hrend viele italienische K&#228;sesorten in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Name und Geschichte des Pecorino</h3>
<p>Der Name des <strong>Pecorino</strong> leitet sich vom italienischen Wort <em>pecora</em> f&#252;r &quot;Schaf&quot; ab, er ist also ein kleiner Schafsk&#228;se. Heute gibt es allerdings auch billigere Nachbildungen, denen Kuh- oder Ziegenmilch beigemischt ist. Der Pecorino kann auf eine der l&#228;ngsten Geschichten in der italienischen K&#228;sewelt zur&#252;ckblicken. W&#228;hrend viele italienische K&#228;sesorten in den mittelalterlichen Kl&#246;stern zur Konservierung von Milch &quot;erfunden&quot; wurden, gibt es den Pecorino bereits seit der Antike. Schriftliche Quellen belegen, dass f&#252;r die r&#246;mischen Legion&#228;re Pecorino zur Tagesration geh&#246;rte.<br />
<div id="attachment_2713" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2010/07/pecorino_romano_dop.jpg" alt="Pecorino Romano DOP" title="Pecorino Romano DOP" width="400" height="400" class="size-full wp-image-2713" /><p class="wp-caption-text">Pecorino Romano DOP</p></div></p>
<h3>Typen des Pecorino</h3>
<p>Beinahe jede Region Italiens hat ihren eigenen <strong>Typ Pecorino</strong> entwickelt. Der, den die r&#246;mischen Legion&#228;re genie&#223;en durften, ist der <a href="http://www.gustini.de/pecorino-romano-dop-schafskaese-latium-a78093r50134029.html">Pecorino romano DOP</a>, also der r&#246;mische Pecorino. Ebenfalls sehr beliebt ist die sardische Variante <a href="http://www.gustini.de/pecorino-susardu-nero-sardischer-schafskaese-sardinien-a78028r50134029.html">Pecorino susardu</a> mit einem sehr w&#252;rzigen Geschmack. Mit dem DOP-Status kann sich auch der <a href="http://www.gustini.de/pecorino-toscano-d.o.p.-gereifter-toskanischer-schafskaese-a78024r50134029.html">Pecorino toscano</a> schm&#252;cken, der einen eher s&#252;&#223;lichen Geschmack hat. Eine besonders pikante Variante ist der <a href="http://www.gustini.de/gloria-pecorino-novella-con-peperoncino-pikanter-schafskaese-mit-chilli-a78022r50294167.html">Pecorino calabrese</a> aus Kalabrien, der mit Chili verfeinert ist. Es gibt auch &#252;berregionale Varianten, bei denen der Pecorino mit Steinpilzen oder anderen Leckereien verfeinert ist.<br />
<img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2010/07/pecorino_toscano_dop.jpg" alt="Pecorino toscano DOP" title="Pecorino toscano DOP" width="400" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-2714" /></p>
<h3>Verwendung f&#252;r Pecorino</h3>
<p>Solange der <strong>Pecorino</strong> noch jung ist, kann man ihn hervorragend als Tafelk&#228;se verwenden. Bei l&#228;ngerer Reifung (<em>stagionato</em>) hat er schon zu viel Fl&#252;ssigkeit verloren und kann nicht mehr gut geschnitten werden. Dann ist seine Zeit als Reibek&#228;se gekommen und er bietet eine gute Alternative zu Parmesan und Grana Padano. Auch f&#252;r die Zubereitung von Pestos ist er dann sehr gut geeignet. F&#252;r K&#228;seplatten ist der aromatische Schafsk&#228;se ebenfalls sehr beliebt.</p>
<p>Alles in Allem ist der Pecorino ein w&#252;rdiger Kandidat f&#252;r unsere Wahl: Mein Lieblingsk&#228;se aus Italien, bei der noch bis Ende Juli <a href="http://www.facebook.com/pages/Leipzig-Germany/Gustini/337106255299">auf Facebook</a> abgestimmt werden kann.</p>
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		<title>Pecorino – Schafsk&#228;se aus Italien</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pecorino romano DOP]]></category>
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		<description><![CDATA[Pecorino – Was ist das?
Einer meiner Lieblings-K&#228;se aus Italien ist der Pecorino. Dabei kann man das so einfach eigentlich nicht sagen, denn Pecorino bedeutet nichts Anderes als Schafsk&#228;se. Denn Schafe hei&#223;en auf Italienisch pecora. Da Schafe sehr n&#252;tzliche Tiere sind, die schon lange, lange Zeit als Nutztiere gehalten werden, wundert es nicht, dass jede Region [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Pecorino – Was ist das?</h3>
<p>Einer meiner Lieblings-<strong>K&#228;se aus Italien</strong> ist der Pecorino. Dabei kann man das so einfach eigentlich nicht sagen, denn Pecorino bedeutet nichts Anderes als <strong>Schafsk&#228;se</strong>. Denn Schafe hei&#223;en auf Italienisch <em>pecora</em>. Da Schafe sehr n&#252;tzliche Tiere sind, die schon lange, lange Zeit als Nutztiere gehalten werden, wundert es nicht, dass jede Region Italiens im Laufe der Zeit ihren eigenen <a href="http://www.gustini.de/kaese-spezialitaeten-pecorino-r50134029.html" title="Pecorino kaufen"><strong>Pecorino</strong></a> entwickelt hat. W&#228;hrend einige K&#228;sesorten &#8220;erst&#8221; im Mittelalter in Kl&#246;stern entstanden sind (z.B. Grana Padano DOP), geh&#246;rte Pecorino schon im antiken Rom zum Speiseplan.</p>
<div id="attachment_2343" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.gustini.de/pecorino-susardu-crosta-fiorita-sardischer-schafskaese-sardinien-a78020r50134029.html" title="Sardischer Schafsk&#228;se"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2010/01/pecorino_susardo_crosta_fiorita.jpg" alt="Ein Pecorino Sardo mit kr&#228;ftigem Aroma." title="Pecorino susardo crosta fiorita" width="400" height="400" class="size-full wp-image-2343" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Pecorino Sardo mit kr&#228;ftigem Aroma.</p></div>
<h3>Pecorino, der K&#228;se der Legion&#228;re</h3>
<p>Denn es ist &#252;berliefert, dass schon die r&#246;mischen Legion&#228;re <strong>Pecorino romano</strong> als Wegzehrung dabei hatten. Vermutlich handelte es sich dabei um reifere Varianten, die als Hartk&#228;se leichter zu transportieren sind. Auch heute noch wird frisch, mittelreif und durchgereift verkauft, wobei <em>frisch</em> eine Reifezeit von drei Monaten bezeichnet und durchgereift „nur“ ein Jahr Reifezeit bedeutet. Das ist gegen eine Reifezeit von sechs Jahren bei einem Parmesan gar nichts, aber man soll ja auch nicht &#196;pfel mit Birnen vergleichen. Ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Pecorino ist &#252;brigens Ricotta, der aus der &#252;brig bleibenden Molke zubereitet wird.</p>
<div id="attachment_2344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.gustini.de/gloria-pecorino-novella-con-peperoncino-pikanter-schafskaese-mit-chilli-a78022r50134029.html"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2010/01/pecorino_con_peperoncino.jpg" alt="Pecorino mit Chili" title="Pecorino con peperoncino" width="400" height="400" class="size-full wp-image-2344" /></a><p class="wp-caption-text">Pecorino mit Chili</p></div>
<h3>Pecorino mit DOP-Siegel</h3>
<p>Wie oben bereits erw&#228;hnt, hat jede Region Italiens ihren eigenen <strong>Pecorino</strong> entwickelt. Der &#228;lteste oder zumindest am l&#228;ngsten schriftlich belegte ist dabei der <strong>Pecorino romano</strong>, dessen Zubereitungsart mit den Legion&#228;ren aus Rom in die umliegenden Provinzen wanderte. Eine andere Variante ist der <strong><a href="http://www.gustini.de/pecorino-susardu-nero-sardischer-schafskaese-sardinien-a78028r50134029.html">Pecorino sardo</a></strong> von der Insel Sardinien. Schon seit der griechischen Herrschaft auf Sizilien wird dort der <strong>Pecorino siciliano</strong> gek&#228;st, der im regionalen Dialekt Picurinu Sicilianu genannt wird. Die Tradition des <strong><a href="http://www.gustini.de/pecorino-toscano-d.o.p.-gereifter-toskanischer-schafskaese-a78024r50134029.html">Pecorino toscano</a></strong> geht auf sardische Immigranten in der Toskana zur&#252;ck. Im S&#252;den ist es &#252;blich, zu der K&#228;semasse Pfefferk&#246;rner und/oder Chili hinzuzugeben, um dem K&#228;se einen besonders pikanten Geschmack zu verleihen. Wer Scharfes mag und diesen <a href="http://www.gustini.de/gloria-pecorino-novella-con-peperoncino-pikanter-schafskaese-mit-chilli-a78022r50134029.html">verfeinerten Pecorino</a> einmal probiert hat, wird ihn lieben. Neben diesen vier Varianten, die inzwischen alle durch das DOP-Siegel gesch&#252;tzt sind, gibt es selbstverst&#228;ndlich weitere regionale und verfeinerte Varianten, die es kulinarisch zu entdecken gilt: <a href="http://www.gustini.de/gereifter-schafskaese-mit-trueffeln-pecorino-cacio-di-bosco-tartufo-stagionato-a78018r50134029.html">Pecorino mit Tr&#252;ffel</a>, <a href="http://www.gustini.de/pecorino-bucaro-mit-pfefferkoernern-schafskaese-bucaro-con-pepe-latium-mind.-330-g-a78079r50134029.html">Pecorino mit Pfeffer</a> und viele mehr&#8230;</p>
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		<title>Latium und seine Spezialit&#228;ten</title>
		<link>http://blog.gustini.de/italien/latium/latium-und-seine-spezialitaeten</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 10:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Latium]]></category>
		<category><![CDATA[Lazio]]></category>
		<category><![CDATA[Olivenöl]]></category>
		<category><![CDATA[Pecorino]]></category>
		<category><![CDATA[römische Küche]]></category>

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		<description><![CDATA[Latium – geschichtstr&#228;chtige Region in Mittelitalien
Latium (it. Lazio) mit seiner Hauptstadt Rom bildet das Kerngebiet des R&#246;mischen Reiches. Der Fluss Tiber durchzieht es und verschwindet endlich im Tyrrhenischen Meer. Benannt ist die Region nach dem Stamm der Latiner, die seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. dort siedelten. Der r&#246;mischen Autor Vergil hingegen, der den Ursprung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Latium – geschichtstr&#228;chtige Region in Mittelitalien</h3>
<div id="attachment_1813" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1813" title="Latium Tiberbr&#252;cke" src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2009/07/latium_tiberbruecke.jpg" alt="Latium Tiberbr&#252;cke" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Latium Tiberbr&#252;cke</p></div>
<p>Latium (it. <em>Lazio</em>) mit seiner Hauptstadt Rom bildet das Kerngebiet des R&#246;mischen Reiches. Der Fluss Tiber durchzieht es und verschwindet endlich im Tyrrhenischen Meer. Benannt ist die Region nach dem Stamm der Latiner, die seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. dort siedelten. Der r&#246;mischen Autor Vergil hingegen, der den Ursprung der R&#246;mer im Exil-Trojaner Aeneas sieht, nennt dessen Schwiegervater, der der K&#246;nig des sp&#228;teren Gebietes um Rom ist, Latinum. Das urspr&#252;ngliche Gebiet <strong>Latiums</strong> war viel kleiner als heute und umfasste lediglich das Areal zwischen Tiber, den Sabiner Bergende, Sinuessa (dem heutigen Mondragone) und dem Tyrrhenischem Meer. Latium war aufeinander folgend Teil des R&#246;mischen Reiches, des Odoaker-Reiches, des Ostr&#246;mischen Reiches, geh&#246;rt als Lehen dem Papst, dann zum K&#246;nigreich Italien, wurde unabh&#228;ngig und nach der Eroberung durch Napoleon von Frankreich annektiert. Dann wurde Latium wieder Teil des K&#246;nigreichs Italien und seit 1947 ist es ein Verwaltungsbezirk der Italienischen Republik.<br />
Noch heute zeugen Bauten wie das Colosseum oder die zahlreichen Obelisken von der Weltmacht und dem kulturellen Reichtum dieser &#196;ra.</p>
<h3>Kulinarische Spezialit&#228;ten aus Latium</h3>
<div id="attachment_1814" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1814" title="Latium Peterskirche" src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2009/07/latium_peterskirche.jpg" alt="Peterskirche" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Peterskirche</p></div>
<p>Einige Spezialit&#228;ten wie der Pecorino romano haben sich seit der R&#246;merzeit im Speiseplan der Italiener gehalten. Dieser k&#246;stliche Schafsk&#228;se wurde den r&#246;mischen Legion&#228;ren als Ration zugeteilt. Von dort aus nahm er seinen Siegeszug durch ganz Italien auf, der zu <a title="Varianten des Pecorino" href="http://www.gustini.de/kaese-spezialitaeten-pecorino-r50134029.html">vielen regionalen Varianten</a> des klassischen Schafsk&#228;ses auch au&#223;erhalb <strong>Latiums</strong> f&#252;hrte. Andere leckere Gerichte sind Spaghetti alla carbonara, Penne <a title="Sugo all'arrabiata" href="http://www.gustini.de/sugo-alla-arrabbiata-tomatensauce-all-arrabbiata-cucina-antica-a72154r50174058.html">all’arrabiata</a> oder Stracciatella alla romana, eine Suppe mit Eierflockeneinlage. In den Bergen des Latium spielt der Olivenanbau eine gro&#223;e Rolle. In der Frantoio Quattrociocchi werden ausgezeichnete Oliven&#246;le gepresst, teilweise in <a href="http://www.gustini.de/quattrociocchi-americo-olivastro-bio-olivenoel-extra-vergine-latium-a71107r50064102.html">Bio-Qualit&#228;t</a>. Auch <a href="http://www.gustini.de/olivenoel-aromatisierte-olivenoele-r50064085.html">aromatisierte Oliven&#246;le</a>, die durch gleichzeitiges Pressen der Oliven mit den aromagebenden Zutaten gewonnen werden, geh&#246;ren zum Sortiment. Die h&#228;ufigsten im Latium angebauten Olivensorten sind  Carboncella, Canino, Itrana, Leccino, Raja und Rosciola. Auch einen eigenen <a title="Sambuca" href="http://www.gustini.de/molinari-sambuca-extra-likoer-anislikoer-a64024r50194068.html">Sambuca</a> hat die Region hervorgebracht – mit seinem charakteristischen Anis-Aroma ein k&#246;stlicher Digestif.</p>
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		<title>Spezialit&#228;ten aus Sardinien</title>
		<link>http://blog.gustini.de/italien/sardinien/spezialitaeten-aus-sardinien</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 22:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sardinien]]></category>
		<category><![CDATA[Pecorino]]></category>

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		<description><![CDATA[Sardinien – Insel mit Geschichte
strong>Sardinien ist nach Sizilien die zweitgr&#246;&#223;te Insel im Mittelmeer. Sie ist gleichzeitig – und ebenso wie Sizilien – eine autonome Region mit der Hauptstadt Cagliari. Die Insel hat ihre eigene Sprache, das Sardische, das von den Einwohnern in mehreren Dialekten gesprochen wird. In der Stadt Alghero wird Katalanisch gesprochen. Amtssprache ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sardinien – Insel mit Geschichte</h3>
<p><div id="attachment_1757" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2009/07/trocknende_tomaten.jpg" alt="trocknende Tomaten" title="trocknende Tomaten" width="200" height="198" class="size-full wp-image-1757" /><p class="wp-caption-text">trocknende Tomaten</p></div><strong>Sardinien</strong> ist nach Sizilien die zweitgr&#246;&#223;te Insel im Mittelmeer. Sie ist gleichzeitig – und ebenso wie Sizilien – eine autonome Region mit der Hauptstadt Cagliari. Die Insel hat ihre eigene Sprache, das Sardische, das von den Einwohnern in mehreren Dialekten gesprochen wird. In der Stadt Alghero wird Katalanisch gesprochen. Amtssprache ist aber das Italienische. Die Besiedlung Sardiniens reicht mindestens 150.000 Jahre zur&#252;ck, denn aus dieser Zeit wurden die &#228;ltesten menschlichen Knochenfunde gemacht. Die Insel war wie die gesamte Region  den verschiedenen Bev&#246;lkerungszu- und -abz&#252;gen von u.a. Puniern, R&#246;mern, Ostgoten und Arabern ausgesetzt. Alle hinterlie&#223;en ihre kulturellen Spuren, zu denen auch Einfl&#252;sse auf die K&#252;che z&#228;hlten.</p>
<h3>Die kulinarischen H&#246;hepunkte Sardiniens</h3>
<p><div id="attachment_1758" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2009/07/castello_della_fava_in_pasada.jpg" alt="Castello della Fava in Pasada" title="Castello della Fava in Pasada" width="200" height="202" class="size-full wp-image-1758" /><p class="wp-caption-text">Castello della Fava in Pasada</p></div>Die R&#246;mer brachten die Tradition des <a href="http://www.gustini.de/kaese-spezialitaeten-pecorino-r50134029.html" alt="Pecorino">Pecorino</a> nach <strong>Sardinien</strong>. Dieser Schafsk&#228;se ist in ganz Italien verbreitet, aber jede Region kennt ihre eigene Variante. Die sardische Variante hei&#223;t demzufolge <a href="http://www.gustini.de/pecorino-susardu-crosta-fiorita-sardischer-schafskaese-sardinien-a78020r50134029.html">Pecorino sardo</a> oder <a href="http://www.gustini.de/pecorino-susardu-nero-sardischer-schafskaese-sardinien-a78028r50134029.html">Pecorino susardu</a>. Je nach Reifegrad kann er als Tafelk&#228;se oder wie Parmesan als Reibek&#228;se verwendet werden. Wie in den meisten italienischen Regionen werden auch in Sardinien Oliven angebaut. Eine der sardischen &#214;lm&#252;hlen ist die Oleificio Argei, deren <a href="http://www.gustini.de/oleificio-argei-olio-extra-vergine-classico-bio-olivenoel-sardinien-a71110r50064102.html" alt="Olio extra vergine">Oliven&#246;l extra vergine</a> in diesem Jahr von den Experten des Feinschmeckers auf den 2. Platz in der Kategorie mittelfruchtiger &#214;le gew&#228;hlt wurde.<br />
<div id="attachment_1760" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2009/07/felskueste.jpg" alt="Zwischen Felsk&#252;ste und..." title="Felsk&#252;ste" width="200" height="201" class="size-full wp-image-1760" /><p class="wp-caption-text">Zwischen Felsk&#252;ste und...</p></div><br />
Die typischen Olivensorten der Insel sind Mallocria, Semidana, Pitz e Caroga und Pibiredou. Auf f&#252;r ihre Weine ist die Mittelmeerinsel bekannt, z.B. der rote Cannonau aus Grenache-Trauben und der wei&#223;e Vernaccia di Oristano mit seinen Aromen von Mandelbl&#252;te.</p>
<h3>Die Wirtschaft Sardiniens</h3>
<p><div id="attachment_1761" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img src="http://blog.gustini.de/wp-content/uploads/2009/07/fruehling_auf_sardinien.jpg" alt="Bergen liegt Sardinien." title="fruehling_auf_sardinien" width="200" height="203" class="size-full wp-image-1761" /><p class="wp-caption-text">Bergen liegt Sardinien.</p></div>F&#252;r die Mittelmeerinsel <strong>Sardinien</strong> ist neben der Landwirtschaft, die die oben genannten Spezialit&#228;ten hervorbringt, der Tourismus von gro&#223;er Bedeutung. Die geschichtstr&#228;chtige Insel bietet dem kulturell interessierten Besucher Bauten und Ruinen aus vergangenen Zeiten, aber auch die Sonnenanbeter kommen an den Str&#228;nden mit dem t&#252;rkisfarbenen Wasser nicht zu kurz. Die Felsen bieten f&#252;r Kletterer immer wieder eine Herausforderung. Daneben hat sich <a href="http://www.travelcharme.com/hotel-regionen/sardinien.html" title="Hotels in Sardinien">Sardinien</a> auch in der Informationstechnik einen Namen gemacht. Ebenfalls nicht zu verachten ist die Bedeutung der Korkproduktion auf der Insel, die nicht zuletzt wegen der guten D&#228;mmeigenschaften des nachwachsenden Rohstoffs in der heutigen Zeit an Bedeutung gewonnen hat.</p>
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