„Rezept" - passende Beiträge

Rezept: Pasta alla Norma

Pasta alla Norma ist ein typisches sizilianisches Gericht. Meist wird es mit Spaghetti zubereitet, aber auch Penne und Penne rigate finden Verwendung. Benannt ist es nach der Oper Norma von Vincenzo Bellini, aber wie genau der Name der Oper im 19. Jahrhundert auf das Gericht übergegangen ist, kann heute keiner mit Bestimmtheit sagen.

Den Farben des Gerichtes wird ein symbolischer Wert zugeschrieben: Zum Einen sollen das Schwarz der Auberginen und das Weiß des Ricotta Salata (ein sizilianischer Käse) für den Vulkan Ätna und seinen schneebedeckten Gipfel stehen, zum Anderen wird die italienische Trikolore im Grün des Basilikums, dem Rot der Tomaten und dem Weiß des Ricotta Salatas widergespiegelt.

Pasta alla Norma

Pasta alla Norma

Die Zutaten für Pasta alla Norma

Die Zutaten haben zwar oben schon Erwähnung gefunden, aber der Übersicht halber seien sie hier noch einmal genannt (für 4 Personen):

Die Zubereitung von Pasta alla Norma

Für die Sauce die Auberginen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in einem Sieb mit etwas Salz aufschichten. Für eine Stunde mit einem Gewicht obenauf ruhen lassen, so dass Flüssigkeit nach unten austropfen kann.

Den Knoblauch in einer Pfanne mit nativem Olivenöl extra braun anbraten. Dann die Tomaten hinzufügen und etwas Basilikum sowie etwas Salz dazu geben und 15 min kochen.

Die Auberginen mit etwas Olivenöl in einer zweiten Pfanne anbraten und das überschüssige Öl mit Küchenpapier abwischen. Vier Scheiben für die Garnitur beiseite legen und die übrigen in Streifen schneiden und in den Topf mit der Tomatensauce geben.

Anschließend die Nudeln wie auf der Packung beschrieben kochen, abtropfen lassen und für ein paar Sekunden zu der Sauce geben.

Die Nudeln auf den Tellern anrichten, jeweils eine Auberginenscheibe oben darauf legen und mit Ricotta bestreuen.

Dazu empfehle ich einen jungen Weißwein, z.B. einen Chardonnay.

GUTEN APPETIT!

Rezept: Sommerlicher Nudelsalat

Nudelsalat für die Grillparty

Die Grillsaison hat längst begonnen, da wird es Zeit, dass wir Ihnen ein Rezept für einen sommerlichen Nudelsalat präsentieren. Wegen der Leichtigkeit und um Salmonellen zu vermeiden, ist es ein Rezept ohne Mayonnaise. Die Zutaten für 4 Personen sind Nudeln (Farfalle, Tortellini, Orecchiette, Fusilli oder andere kleine Sorten), eine Zwiebel, eine rote Paprika, eine Dose oder TK-Erbsen, eine kleine Dose Mais, Fetakäse, Salz, Pfeffer, Paprikagewürz, 4 EL Öl, 1 EL Essig (bitte hier ausnahmsweise keinen Balsamico – der verfärbt den Salat unschön).

Sommerlicher Nudelsalat

Sommerlicher Nudelsalat

Zubereitung des Nudelsalates

Für die Zubereitung die Nudeln nach Angabe auf der Packung kochen und abkühlen lassen. Währenddessen die Zwiebel und Paprika je nach Vorliebe in Würfel oder schmale Streifen und den Fetakäse in Würfel schneiden. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Kühl stellen. Ein einfaches und schnell zubereitetes Rezept, das auf jeder Grillparty Anklang finden wird. Wer keine Vegetarier eingeladen hat, kann auch noch Lyoner in Würfel schneiden und zum Salat geben.

Guten Appetit und viel Spaß beim Grillen!

Ciabatta

Italienisches Brot Ciabatta

Das italienische Brot Ciabatta ist seit den späten 1990er Jahren wortwörtlich in aller Munde. In Europa und den USA erfreut es sich großer Beliebtheit, vor allem als Basis für Sandwiches eignet es sich aufgrund seiner Form sehr gut. Wörtlich übersetzt heißt das Brot aus Weizenmehl übrigens soviel wie „Pantoffel“, was seiner flachen Form zuschulden ist. Ursprünglich stammt das italienische Brot aus Ligurien, wo es eine knusprige Rinde und einen weichen Teig hat. In anderen Regionen Italiens wird Ciabatta auch mit einer härteren Kruste gebacken. In Rom ist eine Verfeinerung mit Olivenöl, Salz und Majoran üblich.

Ciabatta mit getrockneten Tomaten

Ciabatta mit getrockneten Tomaten

Ciabatta Rezept

Grundlage für ein original italienisches Ciabatta ist wie bei vielen Rezepten Zeit. Weitere Zutaten sind 1 kg Weizenmehl, 600 ml Wasser, 40 g frische Hefe, 20 g Salz und 50 ml Olivenöl. Mit weiteren Zutaten wie Rosmarin, Oliven oder Nüssen können leckere Varianten gebacken werden. Das Mehl wird in eine Schüssel gesiebt und eine kleine Mulde geschaffen, in die das Wasser mit der darin gelösten Hefe gegossen wird. Die Mulde wird mit Mehl bedeckt und ein glatter Teig geknetet. Dieser Teig muss so lange wie möglich gehen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Zu diesem Teig werden Salz und Olivenöl gegeben und er wird anschließend zu einem glatten Teig geknetet. Dieser wird in drei Teile geteilt, die wiederum so lange gehen sollten, bis sich ihr Volumen verdoppelt hat. Diese Laibe werden bei 210° im Umluftherd gebacken, bis sie eine goldene Kruste haben.

Ciabatta - ein typisch italienisches Brot

Ciabatta - ein typisch italienisches Brot


Wer nicht so viel Zeit oder Geduld hat, kann in unserem Shop vorgebackene Ciabattas bestellen, die zu Hause nur noch wenige Minuten zu Ende gebacken werden müssen.

Italienisches Weihnachtsgebäck: Pinienkernbällchen

Eigentlich waren als nächstes Rezept Ricciarelli geplant, da die aber fast die gleichen Zutaten wie Amarettini haben, musste eine Alternative her. Fündig wurde ich bei Pinienkern-Bällchen. Fast alle Zutaten gibt es bei Gustini zu bestellen. Die anderen hat man meist eh im Haus. Die Pinienkern-Bällchen machen unsere Reihe aus italienischem Gebäck-Dreierlei komplett.

Zutaten für italienische Pinienkern-Bällchen:

Fertig gebacken sehen sie sooo lecker aus!

Fertig gebacken sehen sie sooo lecker aus!

Rezept für Pinienkern-Bällchen

Die getrockneten Apfelscheiben in sehr kleine Würfel schneiden. Wirklich sehr, sehr klein, da sie sich sonst später schwer in den Teig kneten lassen.

Das Mehl, Trockenhefe und Salz in eine Schüssel geben. Olivenöl und Sherry zugeben und vermengen. Anschließend Zucker, gewürfelte Apfelstückchen und Pinienkerne unterkneten. Bei Bedarf mit etwas Apfelsaft/ Sherry den Teig geschmeidig halten. (Den Teig, nicht den Bäcker!)

Den Backofen auf 160°C (Umluft 140°C, Gasherd Stufe 2) vorheizen.

Aus dem Teig walnussgroße Stücke zu Kugeln formen (am besten mit zwei Löffeln, da der Teig sehr klebrig wird) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Nun die Pinienkernkugeln 15-20 Minuten hellbraun und knusprig backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker betreuen.

Weihnachtsrezept: Amarettini

Amarettini – die beliebten Mandelplätzchen zum Kaffee

Jeder kennt sie, die kleinen Mandelplätzchen, die es inzwischen in vielen Cafés auch in Deutschland zum Kaffee, Cappuccino oder zum Latte Macchiato gibt. Man kann sie selbstverständlich kaufen, aber als Weihnachtsgeschenk sind selbst gebackene Amarettini der Hit. Die Zubereitung ist auch denkbar einfach. Wenn Sie sich herantrauen und zusätzlich die Cantuccini backen, deren Rezept ich Ihnen letzte Woche vorgestellt habe, können Sie einem oder mehreren Menschen eine wahre Freude bereiten. Wenn Sie dazu noch eine italienische Kaffeeröstung verschenken, werden die nachfolgenden Kaffeetafeln mit den Amarettini ein italienisches Vergnügen.

Amarettini - 2 oder 3 sind schon der Verkostung zum Opfer gefallen

Amarettini - 2 oder 3 sind schon der Verkostung zum Opfer gefallen

Rezept Amarettini

Zutaten für italienische Amarettini:

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 2 Eier
  • 1 Tüte/ Ampulle Bittermandelgeschmack
  • 100 g Zucker

Zubereitung der Amarettini:

Der Amarettini-Teig

Der Amarettini-Teig

Die gemahlenen Mandeln mit 50 g des Zuckers vermischen.
Anschließend die beiden Eier trennen und das Eiweiß mit den restlichen 50 g Zucker glänzend schaumig rühren.

Den Backofen auf 150 Grad (Gasherd Stufe 1) vorheizen.
In das Eiweiß das Bittermandel-Aroma sowie die Mandelmischung löffelweise unterheben. Der Teig wird dadurch immer zäher und fester.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech kleine Häufchen des Teiges setzen. Das funktioniert am besten mit Hilfe von zwei Teelöffeln oder mit einer Teigspritze. 15 min bei 150 Grad backen bzw. trocknen lassen.

Den Ofen ausschalten und im geschlossenen Ofen 1 Stunde fertig backen lassen.

Der Teig reicht für 2 Bleche dieser Art.

Der Teig reicht für 2 Bleche dieser Art.