Gnocchetti sardi – Gnocchinudeln

Pasta, Rezept, Sardinien

Gnocchinudeln aus Sardinien

Gnocchi sind neben Spaghetti, Maccheroni, Penne & Co. eine recht bekannte Nudelart. Allerdings sind dann fast immer die Gnocchi aus Kartoffeln gemeint. In Sardinien hat sich aber eine Gnocchi-Form entwickelt, die wie die anderen mehr oder wenig bekannten Formen aus Weizenmehl zubereitet wird. Da sie etwas kleiner als die Gnocchi di patate sind, werden sie als Gnocchetti bezeichnet. Wegen ihrer Herkunft aus Sardinien bezeichnet man sie als Gnocchetti sardi.  In Sardinien selbst werden die Gnocchetti sardi Malloreddus genannt, was „kleine Bullen“ bedeutet. Die Ähnlichkeit mit den Kartoffel-Gnocchi liegt in den Riffeln auf der gewölbten Oberfläche.

Früher wurden die Gnocchetti zubereitet, indem man den Teig in einen Weidenkorb drückte, der auf Italienisch ciurili heißt. Heute verwendet man ein spezielles geriffeltes Nudelholz.

gnocchetti sardi

Gnocchetti sardi – Sardische Gnocchi

 

Rezepte für Gnocchetti sardi

Gnocchetti sardi sind quasi DAS Nationalgericht Sardiniens. Meistens werden sie mit Saucen serviert, die auf Ricotta oder Fleisch basieren. Zum Beispiel gibt es das Gericht alla Campidanesi, das mit Fenchel-Salsiccia oder einfacher Salsicca und frischem Wildfenchel zubereitet wird. Mit geräuchertem Pancetta werden Gnocchetti nach Bauernart (alla contadina) zubereitet. Ebenfalls sehr köstlich – nach Aussage beim Büro-Mittagessen – sind die Gnocchetti mit Minzpesto und Fava-Bohnen. Dass man die Gnocchinudeln auch mit Fisch genießen kann, beweist das Rezept mit Lachs und Fenchel.

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