Giustini

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Giustini oder Gustini

Wenn man als deutsches Unternehmen einen ausländisch klingenden Namen wählt, läuft man immer Gefahr, dass sich die potenziellen Kunden diesen Namen nicht merken können oder ihn sich falsch merken. So geht es leider auch uns. Meinen Mitarbeitern und mir geht der Name Gustini selbstverständlich problemlos über die Lippen, aber in der Anfangszeit habe ich in meinem Bekanntenkreis ab und zu auch Varianten wie Gusti oder eben Giustini gehört. Nur so aus Spaß habe ich Giustini mal gegoogelt; und siehe da – das ist tatsächlich ein Wort, genauer gesagt ein italienischer Nachname. Und einige Träger dieses Nachnamens haben es zu einer gewissen Bekanntheit gebracht.

Filippo Giustini

Filippo Giustini war beispielsweise ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche. Er lebte von 1852 bis 1920. Studiert hatte er in Tivoli und Rom, bevor er 1876 zum Priester geweiht wurde. Zehn Jahre später wurde Giustini von Papst Leo XIII. zum Geheimkämmerer ernannt. Später arbeitete er für Papst Pius X. und Papst Benedikt XV. Er ist in Rom auf dem Friedhof „Campo Verano“ beerdigt.

Lodovico Giustini

Lange davor lebte Lodovico Giustini, ein Zeitgenosse Johann Sebastian Bachs, der ebenfalls Komponist und Organist war. Wie J.S. entstammte er einer Musikerfamilie. Giustini war einer der ersten, die mit dem Sonate da cimbalo di piano e forte detta volgarmente di martelletti für das neu entwickelte Hammerklavier (Pianoforte) komponierten. Das Novum an diesem Instrument war, dass man je nach Intensität des Druckes auf die Tasten die Lautstärke beeinflussen konnte, während die Lautstärke beim Cembalo immer gleich war.
Ansonsten ist Lodovico Giustini ein eher weniger bekannter Komponist, von dem es auch nur wenige Aufnahmen seiner Werke gibt.

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