Barbaresco – Wein der Königin aus dem Piemont

Wein

Barbaresco – Rotwein aus dem Piemont

In der norditalienischen Region Langhe – bekannt für ihre Haselnüsse – nahe der Trüffelstadt Alba, liegt das Produktionsgebiet von Barbaresco. Dieser samtige Rotwein ist eng mit dem Barolo verwandt; beide werden sortenrein aus der Rebsorte Nebbiolo gewonnen. Eine Traumregion für Feinschmecker also. Benannt ist der Wein nach der Ortschaft Barbaresco, in deren Umgebung etwa 45% der gesamten Produktion dieses Weines hergestellt werden. Die anderen beiden Städte, in deren Umgebung Nebbiolo für den Wein der Königin angebaut wird, sind Treiso und Neive.

Eigenschaften von Barbaresco-Wein

Obwohl Barbaresco und Barolo in Anbaugebieten liegen, die nur zehn Meilen voneinander entfernt sind, unterscheiden sich die beiden Weine aus der Nebbiolo-Traube stark voneinander. Barbaresco zeigt ein vielfältiges Bukett aus Rosen oder Veilchen mit Noten von Kirschen, Trüffeln, Fenchel und Lakritz. Länger gereift, entwickelt er erdigere und ledrige Aromen.
Doch während er als Wein der Königin bezeichnet wird, nennt man seinen Bruder aus den etwas höher gelegenen Anbaugebieten Wein der Könige. Seine Aromen spielen sich eher um Pflaume, Schokolade, Minze, Erdbeere und Tabak ein.

Weinberge bei Barbaresco

Weinberge bei Barbaresco

Barbaresco DOCG

Barbaresco hat seit 1966 DOC-Status und seit 1980 sogar den eines DOCG-Weines. Laut den Bestimmungen für die Denominazione di Origine Controllata e Garantita müssen zwei Jahre im Fass gereift sein, davon mindestens ein Jahr in Eiche. Nach einer Fassreifung von vier Jahren dürfen die Rotweine den Zusatz riserva tragen. Barbaresco DOCG muss einen Mindestalkoholgehalt von 12,5% aufweisen, doch meistens liegt er sogar bei 13,5%. Der Wein ist sehr tanninreich, während er jung ist. Er kann fünf bis zehn Jahre gelagert werden, bis er genossen wird.

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