Apulien

Apulien

Die Region Apulien in Italien

Die Region Apulien liegt im Südosten Italiens und bildet damit den Absatz des Stiefels. Allerdings erstreckt sich die Region noch etwas weiter nördlich über den Stiefelabsatz hinaus, denn den Absatz selbst bildet nur die Halbinsel Salento. Hauptstadt der Region Apulien ist Bari, eine Hafen- und Universitätsstadt. Neben dem Tourismus ist die Landwirtschaft in Apulien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. An der Küste der Adria und des Ionischen Meeres gedeihen Weizen (für Pasta), Oliven und Tomaten. Auch viele Mandelbäume prägen das Landschaftsbild. Die wichtigsten roten Rebsorten in Apulien sind Primitivo, Negroamaro und Sangiovese.

Trulli - die eigentümlichen Rundhäuser in Apulien

Trulli – die eigentümlichen Rundhäuser in Apulien

Sehenswürdigkeiten in Apulien

Unter den Sehenswürdigkeiten in Apulien ist zunächst die Hauptstadt Bari zu nennen, die etwa 4000 Jahre alte Siedlungsspuren vorweisen kann. Außerdem kann man die Kathedrale San Sabino, die San Nicola-Kirche und das normannische Kastell bewundern. Weltberühmt ist auch die Burg Castel del Monte, die als Vorbild für das Kloster in der Verfilmung von Umberto Ecos „Der Name der Rose“ diente. Die weitläufigen Strände Apuliens laden zum Entspannen und Baden ein. Zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören die Trulli, Rundhäuser, die ohne Mörtel errichtet wurden von denen einige als Ferienhäuser angeboten werden. Für archäologisch Interessierte bieten die Schauhöhle des Altamura-Mannes und Funde von Dinosauriern bei Altamura einen Zeitvertreib.

Die Küche Apuliens

Einfache, bäuerliche Küche prägt das kulinarische Bild Apuliens. Jedoch haben einige Produkte Weltruhm erlangt, so zum Beispiel fünf Olivenöle, die den DOP-Status verliehen bekamen. Berühmt ist außerdem das Altamura-Brot aus der gleichnamigen Stadt, das ebenfalls DOP-Status hat. Wichtige Fleischlieferanten sind Schafe, die mit Erbsen und Kräutern zu einem traditionellen Eintopf namens Cutturidde verarbeitet werden. Ein populäres alkoholisches Getränk der Region ist Padre Peppe, dessen Zubereitung auf einen Mönch im 19. Jahrhundert zurück geht. Süße, gebackene Spezialitäten sind in der Mandel-Region Apulien ebenfalls sehr bedeutend.

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