Olivenöl aus Molise

Molise

Olivenöl aus Molise

An der Adria liegt die italienische Region Molise, deren Geschichte, Kultur und Landwirtschaft sehr denen der Nachbarregionen Abruzzen und Apulien ähnelt. Bis 1970 waren Molise und Abruzzen eine Region. Mit 4,438 km² Fläche ist Molise die zweitkleinste Region Italiens; nur etwa 300.000 Menschen leben dort. Landwirtschaft spielt in der Region eine wichtige Rolle als Lebensunterhalt; Olivenöl ist nur eines der qualitativ hochwertigen Produkte, die hier hergestellt werden. Daneben sind es vor allem Wein, Gemüse, Pasta und Milchprodukte, die in Molise produziert werden.

Der Bergort Montagno in Molise

Der Bergort Montagno in Molise

Olivensorten aus Molise

Zahlreiche Olivensorten werden in Molise angebaut. Einige sind nur in dieser Gegend zu finden; andere sind in ganz Italien vertreten. Typische Olivensorten für Molise sind Aurino, Gentile di Larino, Peranzana, Rosciola di Rotello- und Leccino.
Die Sorte Peranzana stammt ursprünglich aus der Provence in Frankreich. Die mittelgroße Olive wird zu einem nur schwach sauren Olivenöl verarbeitet.
Die Sorte Aurino hat die Stadt Venafro bei Olivenkennern zu einem beliebten Ausflugsziel gemacht.
Leccino hingegen ist eine Sorte, die im gesamten italienischen Raum und nicht nur in Molise verbreitet ist.

Ölmühlen in Molise

Die Ölmühlen in Molise arbeiten teilweise noch auf eng begrenztem regionalem Niveau, d.h. das die Bauern eines Dorfes ihre Oliven zu Dorfmühle bringen, die Oliven mahlen lassen und nebenbei den neuesten Tratsch austauschen und über Politik diskutieren. Anschließend nehmen sie das Olivenöl für den eigenen Gebrauch wieder mit. Doch es gibt auch Ölmühlen in Molise, deren Produkte über die Dorf- und sogar Regionsgrenzen von Molise hinaus verkauft werden. So durfte auch die Fachjury des FEINSCHMECKERs bereits Öl von Ölmühlen aus Molise testen.

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