Reisebericht Vinschgau

Südtirol

Vinschgau Südtirol

Ins Vinschgau in Südtirol fahre ich immer besonders gern. Ehrlich gesagt ist das sogar meine Lieblingsgegend in Norditalien. Und das hat nichts damit zu tun, dass dort Deutsch gesprochen wird, sondern die Landschaft und die gute Luft haben es mir angetan. Kein Besuch vergeht, bei dem ich nicht mehrere Fotos von Alpenpanoramen knipse. Es lohnt sich auch ein abstecher in die zahlreichen Seitentäler, nach Dorf tirol oder nach Hafling, von wo man ein traumhaftes Panorama über Meran und das Vinschgau genießt.
Dazu kommt selbstverständlich die wundervolle Gastfreundschaft der Leute dort, die einen mit allerlei Köstlichkeiten wie frischem Apfelsaft und knusprigem Schüttelbrot bewirten. Wenn man Glück hat, ist auch gerade Erdbeersaison und den Genuss von frischen Erdbeeren muss ich wohl kaum beschreiben. Allerdings gibt es im Vinschgau auch getrocknete Erdbeeren, die außerhalb der Saison ebenfalls sehr gut schmecken.

Kein Fake!

Kein Fake!

Vinschgauer Äpfel

Wenn man durch das Vinschgau reist, fallen einem sofort die unzähligen Apfelbäume auf. Besonders schön ist der Anblick natürlich im Frühjahr, wenn sie blühen. Die hohen Bergkämme rundum schützen das Tal vor extremen Wettereinflüssen, allerdings fällt auch verhältnismäßig wenig Niederschlag, vergleichbar mit Sizilien. Für den Obstanbau scheint es aber zu reichen, denn über 3600 ha Fläche sind mit Obstbäumen bepflanzt. Wenn Sie mal darauf achten, werden Ihnen in Zukunft auch die Äpfel aus Südtirol im Supermarkt auffallen.

Karl Luggin inmitten seiner Obstbäume

Karl Luggin inmitten seiner Obstbäume

Zu Besuch Karl Luggin im Vinschgau

Karl Luggin ist ein Obstbauer vom Kandlwaalhof, der uns mit Säften und anderen Obst-Spezialitäten versorgt. Von ihm habe ich erfahren, dass das Vinschgau gar nicht schon immer so fruchtbar war. Denn erst durch den Bau des Kandelwaals ist es gelungen, das Gletscherwasser von der einen Bergseite auf die andere Talseite zu transportieren und sie so fruchtbar zu machen. Vorher wurde nämlich nur auf der einen Seite Obst angebaut. Mit einem knackigen Salat, verfeinert mit Himbeeressig, ging der Besuch schon zu Ende, doch es war sicherlich nicht unser letzter in dieser wunderschönen Gegend.

Eine Antwort zu “Reisebericht Vinschgau”

  1. Ursula von Cilento Ferienhäuser sagt:

    Soweit ich weiß, ist dort doch nach einem Dammbau ein Dorf geflutet worden, oder? Das Bild kenn ich erst seit kurzem, war aber noch nie dort.
    Frage: kann man dort auch tauchen? Wenn nicht, wäre das doch eine Marktlücke, oder? Atlantis-Feeling 🙂

    LG, Ursula

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