Allgemein

Umami – der 5. Geschmack

Umami – ein erst kurze Zeit bekannter Geschmack

Das japanische Wort Umami lässt sich am besten mit herzhaft oder wohlschmeckend übersetzen. Entdeckt wurde diese Geschmacksrichtung vom japanischen Chemiker Ikeda Kikunae, der sie 1908 erstmals beschrieb. Im Vergleich zu den seit jeher bekannten Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter ist das eine noch ziemlich junge Entwicklung. Ikeda Kikunae hatte bei seinen Experimenten entdeckt, dass die Geschmacksrichtung Umami besonders in proteinreichen Lebensmitteln vorkommt. Er ließ ein Verfahren zur synthetischen Gewinnung von Glutamat patentieren.

Schema der Geschmacksrichtungen

Schema der Geschmacksrichtungen

Umami – ein natürlicher Geschmacksverstärker

Das Thema Geschmacksverstärker ist für viele ein rotes Tuch. Besonders Glutamat hat in der Vergangenheit stark in seinem Ansehen eingebüßt. Das Phänomen des China-Restaurant-Syndroms (auch bekannt als Glutamat-Unverträglichkeit) tat sein Übriges. Dabei ist aber das Vorkommen von Glutamaten ein völlig natürliches z.B. in vollreifen Tomaten, einigen Käsesorten (besonders Parmesan), Fleisch, Sojasauce, asiatischer Fischsauce, Hefeextrakt und sogar Muttermilch (!). Die proteinreichen Lebensmittel enthalten die aus den Aminosäuren gelöste Glutaminsäure, deren Salze die Glutamate sind.
Durch Fermentierung, Trocknung und Garen kann der Effekt noch verstärkt werden, weswegen getrocknete Tomaten, lange gereifte Käse wie Parmesan und Grana Padano besonders umami schmecken.

Umami Taste No. 5 von Laura Santtini

Umami Taste No. 5 von Laura Santtini

Umami Taste 5 von Laura Santtini

Die in London lebende italienische Köchin Laura Santtini hat mit ihrer Taste No. 5 Umami den Umami-Geschmack in eine neue küchenfertige Form gebracht. Sie hat das natürlich in mediterranen Köstlichkeiten vorkommende Umami aus Parmesan, getrockneten Tomaten, Sardellen, schwarzen Oliven und Balsamessig in eine leicht dosierbare Creme in eine Tube gepackt. Für die leidenschaftliche Köchin selbstverständlich, enthält ihre Taste No. 5 Umami kein synthetisches Natriumglutamat. So kann man mit Taste No. 5 Umami Saucen und Mayonnaise verfeinern, Crostini und Bruschetta damit dünn bestreichen, rohes Fleisch und Tofu damit würzen, Risottos und Pasta den gewissen Pfiff verleihen und viel mehr! Einfach die ideale „geheime Zutat“, mit der Sie Ihre Gäste überraschen können.

Goethe-Institut in Italien

Goethe-Institute in Italien

Seit 1951 gibt es das Goethe-Institut. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die deutsche Sprache als Fremdsprache im Ausland zu fördern, d.h. im Ausland Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten. Der Namensgeber Johann Wolfgang von Goethe war ja nicht nur für seine literarischen Werke, sondern auch für seine Reisen, besonders nach Italien, bekannt. Während er den Deutschen damals die italienische Kultur näher brachte, steht sein Name heute für deutsche Kultur im Ausland.
In Italien gibt es heute sieben Goethe-Instituten: in Turin, Mailand, Genua, Triest, Neapel, Palermo und selbstverständlich das Goethe-Institut in Rom.

Goethe-Institut in Rom

Goethe-Institut in Rom

Gewinnspiel des Goethe-Instituts in Italien

Zurzeit hat das Goethe-Institut für Italien-Urlauber ein Gewinnspiel ausgeschrieben. Unter dem Stichwort Italien-Souvenir ruft das Gothe-Institut dazu auf, noch bis zum 22. 3. 2013 Fotos, Videos oder Ansichtskarten einzusenden, auf denen ein Italien-Souvenir zu sehen ist. Zu gewinnen gibt es als Hauptpreis eine Reise an den Ort des Souvenirs für zwei Personen. Für die Plätze zwei bis fünf lockt das Goethe-Institut mit einer kulinarischen Überraschung.
Doch damit nicht genug: Aus den 15 originellsten Souvenirs stellt das Goethe-Institut für Italien die Grand Tour 2013 zusammen.

Logo des Goethe-Instituts

Logo des Goethe-Instituts

Grand-Tour des Goethe-Instituts Italien

Die Grand Tour des italienischen Goethe-Instituts orientiert sich an der Italienischen Reise des Dichters. Als Grand Tour wird im englischsprachigen Raum heute noch die Reise bezeichnet, die junge Menschen aus den USA, Australien, Neuseeland und Großbritannien unternehmen, um Europa zu entdecken. Diese Tradition geht auf die Renaissance zurück und diente der Erweiterung des kulturellen und sicher auch sprachlichen Horizonts.
Das Goethe-Institut knüpft an diese Tradition an und veranstaltet 2013 bereits die 13. Grand Tour durch Italien.

iPad3 Gewinnspiel

Glückliche Gewinner unseres iPad3-Gewinnspiels

Vor einiger Zeit hatten wir ein iPad3 verlost. Wer unseren Newsletter bekommt, hat vielleicht davon gelesen und auch am Gewinnspiel teilgenommen. (Man sieht daran, dass es sich durchaus lohnt, unseren Newsletter zu lesen.) Der Gewinner war Andreas Zumbruch aus Grasbrunn. Gratulation noch einmal an dieser Stelle.

Wie es scheint, hat er sich gefreut, denn er schrieb uns „das iPad ist angekommen. Ihnen Allen ganz herzlichen Dank dafür!! Wie besprochen haben wir auch ein Foto gemacht- ich habe meine Frau fotografiert- welches Sie bei Bedarf auch für Ihre Zwecke verwenden dürfen.“ Und zum Beweis ist hier das Foto:

So sieht eine glückliche Gewinnerin aus

So sieht eine glückliche Gewinnerin aus

Ein iPad3 zu gewinnen ist ja schon eine feine Sache, aber dieses iPad hat als besonderes Schmankerl noch eine Gravur, wie auf diesem Bild zu erkennen ist:

Das iPad3 mit Gustini-Gravur

Das iPad3 mit Gustini-Gravur

Giustini

Giustini oder Gustini

Wenn man als deutsches Unternehmen einen ausländisch klingenden Namen wählt, läuft man immer Gefahr, dass sich die potenziellen Kunden diesen Namen nicht merken können oder ihn sich falsch merken. So geht es leider auch uns. Meinen Mitarbeitern und mir geht der Name Gustini selbstverständlich problemlos über die Lippen, aber in der Anfangszeit habe ich in meinem Bekanntenkreis ab und zu auch Varianten wie Gusti oder eben Giustini gehört. Nur so aus Spaß habe ich Giustini mal gegoogelt; und siehe da – das ist tatsächlich ein Wort, genauer gesagt ein italienischer Nachname. Und einige Träger dieses Nachnamens haben es zu einer gewissen Bekanntheit gebracht.

Filippo Giustini

Filippo Giustini war beispielsweise ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche. Er lebte von 1852 bis 1920. Studiert hatte er in Tivoli und Rom, bevor er 1876 zum Priester geweiht wurde. Zehn Jahre später wurde Giustini von Papst Leo XIII. zum Geheimkämmerer ernannt. Später arbeitete er für Papst Pius X. und Papst Benedikt XV. Er ist in Rom auf dem Friedhof „Campo Verano“ beerdigt.

Lodovico Giustini

Lange davor lebte Lodovico Giustini, ein Zeitgenosse Johann Sebastian Bachs, der ebenfalls Komponist und Organist war. Wie J.S. entstammte er einer Musikerfamilie. Giustini war einer der ersten, die mit dem Sonate da cimbalo di piano e forte detta volgarmente di martelletti für das neu entwickelte Hammerklavier (Pianoforte) komponierten. Das Novum an diesem Instrument war, dass man je nach Intensität des Druckes auf die Tasten die Lautstärke beeinflussen konnte, während die Lautstärke beim Cembalo immer gleich war.
Ansonsten ist Lodovico Giustini ein eher weniger bekannter Komponist, von dem es auch nur wenige Aufnahmen seiner Werke gibt.

Beliebte Nudelformen aus Italien

Nachdem ich vor einigen Tagen erklärt habe, wie man Pasta richtig kocht, möchte ich heute über einige der beliebten Pastaformen aus Italien schreiben. Es geht um die Klassiker Spaghetti, Penne und Fusilli, die man heutzutage in jedem deutschen Supermarkt bekommt. Wer dennoch auf Qualität aus Italien setzen möchte, wird in der großen Auswahl italienischer Pasta in unserem Shop fündig.

Spaghetti

Spaghetti

Spaghetti

Spaghetti, die man laut Duden inzwischen auch Spagetti (also ohne das h) schreiben kann, sind bestimmt die bekannteste Nudelform aus Italien. Zumindest ist es bestimmt die Form, die die meisten Deutschen mit Namen erkennen. Die langen dünnen Nudeln leiten ihren Namen vom italienischen Wort für Schnur spago ab. In Deutschland werden sie frevelhaft manchmal vor dem Kochen zerbrochen, um das Essen der unbändigen Schnüre zu erleichtern. Wenn man aber einmal raushat, wie das mit dem Aufwickeln auf die Gabel mithilfe des Löffels oder Tellerrandes geht, wird das unnötig.
Beliebte Gerichte mit Spaghetti sind Spaghetti amatriciana, Spaghetti Carbonara, Spaghetti vongole, Spaghetti alla puttanesca und Spaghetti Napoli. Aber selbstverständlich muss man sich nicht an die Rezepte halten, sondern kann auch eigene Kreationen kochen.

Penne

Penne

Penne

Die Nudelform Penne ist eine Kurznudel. Es gibt sie geriffelt (Penne rigate) und mit glatter Oberfläche (Penne lisce). Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Schreibfeder penna ab, ab die die zylinderförmigen Nudeln mit ihrer abgeschrägten Spitze erinnern sollen.
Neben ihrer warmen Verwendung zu einer Vielzahl von Saucen und Pesto eignen sich Penne auch sehr gut für Salate.
Populäre Gerichte mit Penne-Nudeln sind Penne all‘arrabbiata und Penne alla Norma, die aber auch mit Spaghetti serviert wird. Penne alle Norma ist übrigens nach einer Oper benannt.

Fusilli

Fusilli

Fusilli

Fusilli sind in Deutschland besser als Spirelli bekannt. Dabei sind die Spirelli jedoch eine Kurznudel, während die originalen Fusilli eine Langnudelform sind. Der Legende nach entstand diese Nudelform während der Renaissance, als einem Hofkoch Nudelteig auf den Boden fiel und sein Sohn den Teig auf Stricknadeln aufwickelte. (Das sagt einiges Positives über die Hygiene in der Küche und Bedenkliches die Wahl des Spielzeugs aus…)
Fusilli oder Spirelli in ihrer kurzen Form sind ebenfalls sehr beliebte Salatnudeln.