Espresso

Emilio Lavazza gestorben

Heute las ich, dass Emilio Lavazza am 16. Februar verstorben ist. Persönlich kannte ich ihn zwar nicht, aber wenn Legenden sterben, berührt es einen doch immer irgendwie. Und gerade auch, weil wir seine Produkte im Sortiment haben, habe ich doch mehr eine Verbindung zu ihm als wäre es eine deutsche Lebensmittel-Größe (ich will keine Namen nennen…). In einem Alter von 78, denke ich (in meinem jugendlichen Leichtsinn), dass man wohl ein erfülltes Leben hatte.

Im Alter von 38 Jahren hatte er den Chefposten über das Kaffee-Imperium von seinem Vater Giuseppe, genannt Beppe, übernommen. Dieser hatte die Nachfolge des Unternehmensgründers Luigi angetreten gehabt. Das Unternehmen war 1895 als kleiner Lebensmittelladen in Turin gegründet worden und hatte sich innerhalb der letzten 115 Jahre zu einem weltweit bekannten Unternehmen entwickelt. Für Italien und dessen Wirtschaft hat er so große Dienste geleistet, dass er im Juni 1992 zum Cavaliere del Lavoro della Repubblica ernannt wurde. Diese abstrakten Verdienste sind aber nichts gegen den Ruf des italienischen Espressos und damit überhaupt des Espressos, den er in der Welt verbreitet hat. Heute gilt es als selbstverständlich, einen Espresso zu bestellen, wenn man sich für kulinarisch gebildet hält. Die italienische Kultur hat sich durch den Siegeszug des Espressos, der vor allem auch durch die hervorragende Qualität des Lavazza-Kaffees seinen Ruf behaupten konnte, in aller Welt einen Namen gemacht. Dahinter stand besonders der Unternehmergeist Emilio Lavazzas.

Wir gedenken seiner bei jedem Tässchen Lavazza Espresso, das wir in nächster Zeit trinken werden.

Schreyögg Kaffee

Schreyögg Südtirol

Der Name Schreyögg mutet nicht gerade italienisch an, aber so ist es mit vielen Herstellern aus Südtirol, die deutschsprachige Wurzeln haben. Gegründet wurde das Unternehmen 1890 vom Kaufmann Josef Schreyögg, der in Meran ein Kolonialwarengeschäft mit Kaffee aus aller Welt eröffnete. 1905 wurde die erste elektrisch betriebene Kaffeeröstmaschine installiert, aber die Spezialisierung von Schreyögg ausschließlich auf Kaffee-Spezialitäten geschah erst im Jahr 1970. Bei unserem Besuch in Südtirol zeigt uns Peter Schreyögg die Sammlung von Mokkamaschinen, die er und seine Vorväter aufgebaut haben. An dieser Stelle noch einmal herzliche Grüße an Peter und Diana Schreyögg ins wunderschöne Partschins. Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Besuch im kleinen Familienbetrieb.

Mokkamaschinensammlung

Mokkamaschinensammlung

Schreyögg Schümli

Caffe Creme Abfüllung

Caffe Creme Abfüllung

Zu den hochwertigen Kaffees, die Schreyögg anbietet, gehört unter anderem der Schümli-Kaffee. So wird in Deutschland Kaffee aus dem Espresso-Automaten bezeichnet, dem Schaum bzw. Sahne zugegeben wird. Bei Gustini finden Sie Schümli-Bohnen zu 1000 g und zu 250 g verpackt. Der Verkaufsschlager von Schreyögg ist aber der Exquisit, eine Röstung allerbester Bohnen, die Sie in unserem Shop in der 100g-Packung finden. Damit gelingt Ihnen höchster Kaffeegenuss dank einem ausgewogenen Verhältnis von Arabica- und Robusta-Bohnen. Auch Schümli können Sie damit zubereiten.

Schreyögg Gläser und Tassen

Für Bars und Restaurants, aber auch für Sammler und Liebhaber bietet Schreyögg auch Tassen und Gläser mit dem eigenen Logo und für jede Kaffeesorte an. Bei Gustini haben wir das Latte-Macchiato-Glas und die Cappuccino-Tasse im Sortiment. Ursprünglich war Latte Macciato ein Kindergetränk, das vor allem aus Milch bestand, dem ein wenig Espresso beigemischt wurde. Latte Macchiato, das Trend-Getränk der letzten Jahre, wird üblicherweise aus dem Glas getrunken, um die verschiedenen Schichten, aus denen er besteht, besser sehen zu können. Aus der Cappuccino-Tasse von Schreyögg kann aber ebenso auch normaler Kaffee getrunken werden.

frischer Espresso rinnt in die Tasse

frischer Espresso rinnt in die Tasse

Illy Espresso gemahlen

Illy Espresso gemahlen kaufen oder besser Illy Espresso Bohnen selber mahlen?

Ob man Illy Espresso gemahlen kaufen oder ihn zu Hause selbst mahlen soll, darüber scheiden sich die Geister. Grundsätzlich kann man schon sagen, dass das Mahlen so knapp wie möglich vor dem Kochen des Kaffees geschehen sollte. Es ist aber nicht so, dass das Aroma innerhalb von Minuten verfliegen würde. In einem Büro oder einer Familie mit erhöhtem Kaffeegenuss ist gemahlener Kaffee nicht nur praktischer, weil weniger zeitintensiv, sondern wird auch schneller verbraucht. In solchen Situationen ist Illy Espresso gemahlen sicher die erste Wahl. Auch muss man sich im Privathaushalt bei der Unmenge an elektrischen Küchengeräten überlegen, ob es dann auch noch eine Kaffeemühle sein soll, auch wenn der Duft frisch gemahlenen Kaffees durchaus verführerisch ist.

illy Espresso gemahlen

illy Espresso gemahlen

Illy Espresso gemahlen für Cappuccino verwenden

Obwohl im Namen Illy Espresso gemahlen “Espresso” steckt, kann man ihn selbstverständlich auch für andere Kaffeespezialitäten verwenden. Ein Cappuccino oder Latte Macchiato, zubereitet mit Illy Espresso gemahlen schmeckt nach der kleinen Bar in Italien, wo man den letzten Urlaubstag ausklingen ließ. Aber auch der Espresso aus der vorgeheizten Espressotasse, in der der kleine Schwarze länger heiß bleibt, ist ein Hochgenuss. Dazu die knusprigen Amarettini oder Cantuccini – dann ist die Welt in Ordnung. Durch die Aromaschutzverpackung von Illy schmeckt der Espresso immer wie frisch gemahlen z.B. auch in der Bialetti. Wer natürlich eine Espresso-Maschine hat, welche die Bohnen frisch mahlt, erhält ein ähnliches Genusserlebnis von frisch gemahlenem Espresso.

Segafredo Espresso

Segafredo Espresso – höchster Kaffeegenuss seit über 30 Jahren

Die Firma Segafredo Zanetti wurde im Jahr 1973 gegründet. Der Gründer war Massimo Zanetti. Das bekannteste Produkt ist der Segafredo Espresso. Die Italiener gelten gemeinhin als die Erfinder des Caffè Espresso, aber der Segafredo Espresso ist unter den vielen italienischen Espressi etwas Besonderes, denn anders könnte man die unglaubliche Erfolgsgeschichte nicht erklären. Segafredo Zanetti ist das einzige Unternehmen, bei dem die Herstellung vom Anbau der Bohne bis zum Abfüllen in die aromageschützte Packung in einer Hand liegt. So kann Segafredo für eine gleichbleibende Qualität garantieren.

Segafredo Espresso – von der Bohne zur Tasse

Aber der Einfluss von Segafredo geht sogar darüber hinaus: Denn auch die Zubereitung von Segafredo Espresso mithilfe von Kaffeevollautomaten und sogar der Genuss aus der Tasse steht unter dem Einfluss von Segafredo. Denn Segafredo stellt auch Automaten her und vertreibt passende Tassen zum Kaffee, jeweils mit dem Logo der Firma versehen. Der Segafredo Espresso für die Vollautomaten wird entweder in Kapseln oder in Kaffeepads (italienische Cialde) gefüllt, wo er bis zur Zubereitung aromagschützt verpackt bleibt.

Segafredo Espresso

Segafredo Espresso

Segafredo Espresso richtig zubereiten

Wenn man einige Punkte beachtet, gelingt auch zu Hause ein exzellenter Segafredo Espresso, wie man ihn aus einer Bar in Italien gewöhnt ist. Der erste Punkt ist die Wasserqualität. Da Leitungswasser in Deutschland unterschiedlich kalkhaltig ist, sollte man am besten Mineralwasser verwenden. So verhindert man auch ein Verkalken der Maschine. Der zweite Punkt ist die richtige Dosierung des Segafredo Espresso: für eine Tasse sind sieben Gramm die richtige Menge. Die meisten Maschinen werden mit einem Messlöffel geliefert, der exakt sieben Gramm fasst. Ein weiterer Punkt zur Beachtung ist, dass der Kaffee dicht und mit glatter Oberfläche im Filter gehalten wird. Dazu nach dem Einfüllen leicht an den Filter klopfen, damit das Pulver zusammenrutscht und die Oberfläche mit dem Stampfer glatt drücken. Auch die richtige Zeit ist wichtig. Der Kaffee sollte in einem gleichmäßigen Strom aus der Düse kommen. Wichtig ist auch die Wartung der Maschine: nach jeder Benutzung sollte der Filter gereinigt werden. Ab und zu sollte auch klares Wasser durch die Maschine laufen. Jetzt steht dem perfekten Genuss von Segafredo Esoresso nichts mehr im Weg.

Die Röstung von Manaresi Kaffee

Nachdem ich gestern über den heimeligen Laden von Manaresi berichtet habe, gibt es heute den Bericht darüber, wie bei Manaresi der Kaffee geröstet wird. Roberto Benozza führte uns selbst durch sein Allerheiligstes.

Espresso Manaresi

Diese Kaffeebohnen kommen gleich in die TORTINO-Maschine.

Bevor es mit der Röstung losgeht, müssen selbstverständlich erst einmal Bohnen vorhanden sein. Bei Manaresi werden sie nach zwei Kriterien ausgewählt: Aroma und Robustheit (corposità). Für das perfekte Aroma verwendet Roberto Bohnen aus Brasilien, Santo Domingo, Nicaragua und Kolumbien, für die Robustheit sind Bohnen aus Vietnam, Äthiopien, Indien und Indonesien gefragt. Die Schwierigkeit liegt jedoch darin, das richtige Verhältnis für die Mischung zu finden, aber Roberto kennt das Geheimnis. Beim Rösten hilft ihm sein Freund Antonio, der selbst auch schon pensioniert ist, aber aus Leidenschaft für den Kaffee Antonio unterstützt.

Bei der Röstung folgen Roberto und Antonio den alten Traditionen. Sie vertrauen nur auf die menschlichen Sinne – auf das Auge, den Tastsinn, den Geruch und das Gehör.

Manaresi

„Löffeltest“

Die Röstmaschine PROBAT selbst ist auch schon etwas betagt, tut aber noch ihren Dienst. Roberto und Antonio nehmen oft Proben, um die Farbe, die Konsistenz, den Geruch und die Wärme zu prüfen. All diese Schritte sind Handarbeit.

Bevor ganze Säcke „verröstet“ werden, rösten Antonio und Roberto nur einige wenige Bohnen und entnehmen sie mit einem Löffel, denn im Röster herrschen etwa 195°C. Dann lauschen sie ganz genau, denn mit Kaffeebohnen ist es wie mit Popcorn, sie knacken und knistern, wenn sie geröstet sind. Die Röstung selbst dauert 20 Minuten.

Espresso Manaresi

Antonio schüttet die Kaffeebohnen in den Röster

Dann wird der Kaffee in Aromaschutzpackungen oder Dosen gefüllt oder gemahlen und in Cialde gefüllt und mit dem Manaresi-Etikett versehen und ist fertig für den Verkauf im Laden oder für den Export zum Beispiel nach Deutschland.