Toscana

Zu Besuch bei Herstellern von italienischen Delikatessen in der Toskana.

Ricciarelli – Süßes Weihnachtsgebäck aus der Toskana

Toskanisches Weihnachtsgebäck Ricciarelli

Die Adventszeit steht vor der Tür und damit hat man endlich wieder eine Entschuldigung, sich mit allerlei süßen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Eine der wichtigsten weihnachtlichen Zutaten sind Mandeln. Kein Pfefferkuchenhaus ist vollständig ohne sie, einige Stollenrezepte enthalten Mandeln und auch in einigen Rezepten für die in Deutschland so beliebten Vanillekipferl. Mandeln sind auch eine wesentliche Zutat in den Ricciarelli di Siena . Die Zubereitung kann stark erleichtert werden, wenn man bereits geschälte Mandeln kauft. Aber letztendlich ist der Prozess des Backens der traditionellen Weihnachtskekse ein wichtiger Bestandteil der Adventszeit und so kann die Zubereitung eigentlich gar nicht lange genug dauern.

Ricciarelli di Siena

Ricciarelli di Siena

Ricciarelli – eine Tradition aus Siena

Dass die Ricciarelli in Siena erfunden wurden, ist ziemlich sicher. Zumindest ist die Stadt heute untrennbar mit dem Gebäck verbunden. Man kann die Zubereitung bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Der Legende nach wurden sie von Ricciardetto della Gherardesca auf seiner Burg nahe Volterra erfunden, nachdem der Adlige von einem Kreuzzug zurückgekehrt war.
Heute werden Ricciarelli wegen der großen Nachfrage der Touristen das ganze Jahr hindurch in Siena verkauft. In den Anfängen der Ricciarelli-Geschichte jedoch war die Produktion auf Klöster und Gewürzhändler beschränkt, denn nur diese konnten sich die teuren Zutaten leisten und diese auch lagern.

Ricciarelli aus Siena bestellen

Selbstverständlich wollen wir Ihnen diese Spezialität nicht vorenthalten. Daher bieten wir Ricciarelli aus Siena in unserer Shopabteilung Süßes und Gebäck an. Dort finden Sie auch weitere süße Knusprigkeiten wie Cantuccini und Amaretti in verschiedenen Varianten. Der Hersteller unserer Ricciarelli ist die Feinbäckerei Marabissi, ein Familienbetrieb, der seit über 60 Jahren toskanische Leckereien für italienische und internationale Naschkatzen zubereitet.

Olivenöl aus der Toskana

Olivenöl Testsieger aus der Toskana

Unter den vielen Olivenölen aus Italien, die wir im Sortiment haben, sind selbstverständlich auch einige aus der Toskana dabei. Es freut uns besonders, dass darunter sogar einige Olivenöl Testsieger sind. Das heißt, dass diese Olivenöle Verkostungen gewonnen haben. Drei dieser Testsieger haben wir in unserem Testsieger Trio Olio Award 2011-Set zusammengestellt. Diese drei Olivenöle haben im letzten Jahr den Oliventest des Magazins DER FEINSCHMECKER gewonnen. Ein weiterer Testsieger aus der Toskana ist Giancarlo Gianninis Vipiano.

Giancarlo Giannini Vipiano

Giancarlo Giannini Vipiano

Frantoi Toscano Olivenölmühlen in der Toskana

In der Toskana gibt es zahlreiche Olivenölmühlen, von denen wir einige auch besucht haben. Mit dem wachsenden Interesse am Agriturismo (Ferien auf dem Bauernhof) kann man auch die Olivenernte und Olivenölherstellung vor Ort erleben. In der Toskana heißen diese Ölmühlen häufig Frantoi oder Fattoria, wie beispielsweise die Fattoria Monteoriolo von Marco Calamai mit ihrem Olivenöl, das 2009 zu den Siegern im FEINSCHMECKER-Olivenöltest gehörte. Der Auswanderer Michael Holzberger konnte uns mit seinem toskanischen Bio-Olivenöl Monte Amiata überzeugen.

Monte Amiata Olivenöl

Monte Amiata Olivenöl

Olivenöl aus der Toskana bestellen

Nachdem Ihnen hoffentlich der Mund wässrig gemacht wurde oder zumindest die Lust auf toskanisches Olivenöl geweckt wurde, möchten Sie nun vielleicht welches kaufen. Da kann ich Ihnen selbstverständlich unseren Shop empfehlen, wo Sie eine breite Auswahl an Olivenölen finden, von denen einige auch aus der Toskana stammen. Wenn Sie sich ein Olivenöl (oder auch mehrere zum Vergleich) ausgewählt haben, lade ich Sie ein, weiter in unserem Shop zu stöbern. Denn ab 25 € Warenwert ist der Versand kostenlos.

Vinci – die Geburtsstadt des vermutlich berühmtesten Malers Leonardo

Die Stadt Vinci in der Toskana

Im Herzen der Toskana in der Provinz Florenz liegt die kleine Stadt Vinci. Sie ist der Geburtsort des berühmten Renaissancekünstlers Leonardo da Vinci. Zu dieser Zeit gab es noch keine Nachnamen im heutigen Sinn, so dass er in Florenz den Beinamen da Vinci erhielt, was ganz einfach aus Vinci bedeutet.
Der Ort Vinci ist malerisch in die typisch toskanischen Hügel eingebettet, die mit Wein und Olivenbäumen bepflanzt sind. Selbstverständlich beherbergt die Stadt ein Museum zu Ehren ihres berühmten Sohnes, der übrigens als unehelicher Sohn eines Notars zur Welt kam. Außerdem kann sein Geburtshaus, das Casa di Leonardo besucht werden, in dem einige Reproduktion des Meisters gezeigt werden.

Willkommen in Vinci!

Willkommen in Vinci!

Vinci als Alternative oder Ergänzung zu Florenz und Pisa

Millionen Touristen strömen jedes Jahr in die Kulturstädte Florenz und Pisa. Sie bewundern die Architektur und die Kunstschätze in den zahlreichen Museen. Doch ein Abstecher nach Vinci lohnt sich. Das Städtchen hat sich seit der Zeit Leonardos kaum verändert und man kann beinahe auf eine Zeitreise gehen, wenn man die Stadt besucht. Vom Turm des Castello dei Conti Guidi hat man eine herrliche Aussicht auf das verwinkelte Städtchen und die umliegenden Berge.

Im Museo Leonardino wird vor allem Leonardo der Ingenieur dargestellt. Denn neben den Meisterwerken Das letzte Abendmahl und der Mona Lisa war Leonardo als Prototyp des Renaissancegenies an der Entwicklung von Waffen und anderen Maschinen beteiligt. Vielleicht hat er die ersten Ideen dazu als kleiner Junge entwickelt, als er etwas außerhalb von Vinci durch die Landschaft streifte und Wassermühlen bastelte, denn seine Schulbildung war nur sehr spärlich.

Ornihopter -  ein Modell nach einer Zeichnung von Leonardo

Ornihopter - ein Modell nach einer Zeichnung von Leonardo

Leonardo da Vincis Meisterwerke der Malerei

In London werden vom 9. November bis 5. Februar nächsten Jahres in der National Gallery die Gemälde Leonardo da Vincis ausgestellt. So viele sind es nämlich gar nicht. Die Gemälde waren so noch nie in ihrem Umfang an einem Ort ausgestellt und werden es vermutlich auch so bald nicht wieder. Ausgestellt werden Die Dame mit dem Hermelin, Madonna Litta (aus der Eremitage in St. Petersburg), Portrait eines jungen Mannes (Der Musiker), La Belle Ferronière (aus dem Louvre in Paris) und die Felsgrottenmadonna. Als ein Highlight wird auch erstmalig das erst kürzlich als Original bestätigte Bildnis Salvator Mundi ausgestellt.
Da das Letze Abendmahl nicht transportiert werden kann, zeigt die National Gallery eine zeitgenössische Kopie, die sonst in Oxford ausgestellt wird. Sie ist wesentlich besser erhalten als das Original und daher sehr beeindruckend.
Ein Besuch in London lohnt sich also für Kunstliebhaber und Leonardo-Fans.

Chianti – Weinparadies im Herzen der Toskana

Urlaub im Chianti

Von Pisa im Nordwesten bis Montalcino im Südosten erstreckt sich das Gebiet Chianti in der Toskana und nimmt etwa ein Drittel dieser bei Urlaubern beliebten Region Italiens ein. In der Antike wurde das fruchtbare Gebiet von Etruskern und Römern besiedelt, die in der Landwirtschaft vor allem auf Weinanbau setzten. Noch heute prägen die ausgedehnten Weinberge das Landschaftsbild.
In dieser ländlich geprägten Gegend lässt sich das Dolce Vita bestens genießen. Gute Luft, wunderschöne Landschaften und gutes Essen laden zum Verweilen und Entspannen ein. Florenz, Siena, Pisa sowie abseits der großen Städte gelegene Villen und Schlösser laden zu Tagesausflügen ein und die zahlreichen Weingüter locken mit Verkostungen.

Landschaft in Chianti

Landschaft in Chianti

Chianti – das Weinbaugebiet

Neben den sanften, von Zypressen gesäumten Hügeln fallen einem beim Wort Chianti natürlich vor allem die weltberühmten Weine ein. In neun Untergebieten (u.a. Chianti Colli Senesi und Chianti Classico) werden die Weine angebaut und verarbeitet, die sich als Zeichen ihrer Herkunft mit dem Gallo Nero, dem Schwarzen Hahn, schmücken dürfen. Die hauptsächlich angebaute Rebsorte ist Sangiovese. Daneben wird auch zu geringeren Anteilen Canaiolo und Cabernet Sauvignon kultiviert. Legendär ist auch die fiasco genannte Flaschenform, in die bereits seit dem 14. Jahrhundert der dunkle Tropfen abgefüllt wird.

Der Marktplatz in Greve

Der Marktplatz in Greve

Die Küche des Chianti

Die traditionellen Rezepte des Chianti sind vor allem durch die große Auswahl an Fleisch geprägt. In den Wäldern des Chianti tümmeln sich Wildschweine und Rotwild, die sich von den natürlich vorkommenden Kräutern, Eicheln und Kastanien ernähren. Auch Trüffel können mit etwas Glück in den Eichenwäldern gefunden werden. Eine weitere Besonderheit ist das Chianina-Rind, eine uralte Rinderrasse, die in der Toskana gezüchtet wird. Die riesigen weißen Rinder lebten bereits zur Zeit der Etrusker in der Region.

Kein Wunder, dass die Menschen des Chianti so zahlreiche deftige Wurst- und Schinkenkreationen hervorgebracht haben, mit deren langer Haltbarkeit sie auch in Jahren schlechter Ernte gut lebten. Salami aus Wildschweinfleisch, Fenchelsalami und saftige Pancetta sind nur einige der vielen Spezialitäten, die in der Antica Macellaria in Greve zubereitet werden.

Florenz – die Hauptstadt der Toskana

Geschichte der Stadt Florenz

Das architektonische Juwel Florenz ist die Hauptstadt der Toskana und gleichzeitig die bevölkerungsreichste Stadt der norditalienischen Region. Gegründet wurde die Stadt von keinem geringeren als Julius Caesar im Jahr 59 v. Chr. als Siedlung für Veteranen. Aus diesem Grund hatte die Stadt auch den Aufbau eines Armeecamps. Dank der Lage am Fluss Arno blühte die Stadt schnell auf. Nachdem die Bevölkerung unter ostgotischer Herrschaft stark dezimiert worden war, gab es eine erneute Blüte unter langobardischer Herrschaft. 774 wurde Florenz Teil des Herzogtums Toskana.

Untrennbar mit Florenz verbunden ist der Name Medici. Diese Bankiersfamilie regierte Florenz lange Zeit aus dem Hintergrund, denn offiziell wurde die Stadt demokratisch regiert. Vor allem jedoch kulturell drückten die Medici der Stadt ihren Stempel auf, indem sie Künstler wie Michelangelo und Leonardo da Vinci förderten. Ohne die Medici wäre die Renaissance nicht das gewesen, was sie war.

Der Arno fließt durch die Altstadt von Florenz.

Der Arno fließt durch die Altstadt von Florenz.

Kunst in Florenz

Florenz wird auch als kulturelle Hauptstadt Italiens bezeichnet. Kunstliebhaber aus aller Welt pilgern nach Florenz, um die Werke wegweisender Künstler aus vielen Jahrhunderten zu bewundern. Neben den architektonischen Meisterwerken wie den Kirchen und den Palästen der Medici gibt es auch einige Museen und Galerien, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Dazu gehören selbstverständlich die Uffizi, eine Kunstgalerie, die Werke von Giotto, Botticelli, Leonardo da Vinci, Dürer, Cranach und vielen mehr zeigt. Sehr interessant ist die Kostümgalerie als Teil des Pitti-Palastes, wo Theaterkostüme vom 16. Jahrhundert bis heute gezeigt werden.
Vermutlich reicht ein Leben nicht aus, um all die Schätze in Florenz zu entdecken und zu erleben.

Santa Maria del Fiore

Santa Maria del Fiore

Essen und Trinken in Florenz

Als Hauptstadt der Toskana kommt man in Florenz natürlich um toskanische Weine wie Chianti nicht herum. Als Antipasti sind crostini toscani sehr beliebt, geröstete Brotscheiben mit einer Paté aus Hühnchenleber. Legendär ist auch Bistecca fiorentina, ein großes Steak vom Chianina-Rind, einer toskanischen Rinderrasse. Obwohl Florenz eine reiche Stadt ist, sind die Gerichte doch eher ländlich geprägt. Fleisch, Brot, Olivenöl und Wein, das sind wichtige Bestandteile der Florentiner Küche. Doch auch Salate, z.b. mit Rucola und Parmesan sind gern gesehene Gäste in der Speisekarte.